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Naturkosmetik: Was können die pflanzlichen Alternativen?

Naturkosmetik liegt voll im Trend. Rund 1,26 Milliarden Euro wurden 2018 in Deutschland für pflanzliche Produkte ausgegeben. Von Wachstumsraten von rund 20 Prozent können die Hersteller konventioneller Kosmetik derzeit nur träumen. Immer mehr Verbraucher sehnen sich nach Produkten, die weitgehend ohne Chemie und künstliche Zusatzstoffe auskommen. Doch halten Pflegemittel aus Naturstoffen auch, was sie versprechen? Wir verraten Ihnen, was Naturkosmetik überhaupt ist, was die pflanzlichen Alternativen können und wo ihre Grenzen liegen.

Was ist Naturkosmetik?

Der Begriff Naturkosmetik ist nicht eindeutig definiert. Gemeint sind damit Kosmetika, die zu einem Großteil aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen und damit schonender für Mensch und Umwelt sein sollen als herkömmliche Kosmetikprodukte. Verschiedene Prüfsiegel geben Aufschluss darüber, nach welchen Richtlinien die einzelnen Artikel produziert wurden. So muss kontrollierte Naturkosmetik grundsätzlich frei von Silikonen, Mikroplastik, künstlichen Duft- und den meisten Konservierungsstoffen sein. Viele Naturkosmetikhersteller verzichten zudem auf Tierversuche und beziehen die Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau.

Ist Natur- und Biokosmetik das gleiche?

Doch Vorsicht: Naturkosmetik darf nicht mit Biokosmetik verwechselt werden. So muss Naturkosmetik keine biologischen Inhaltstoffe verwenden, um sich Naturkosmetik nennen zu dürfen. Wer Wert auf Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau legt, sollte auf entsprechende Bio-Siegel achten. Nur Produkte, die einen bestimmten Anteil an biologischen Rohstoffen vorweisen können, dürfen ein Bio-Siegel tragen. Naturkosmetik ist übrigens nicht automatisch vegan. Auch hier sollte man auf entsprechende Hinweise auf der Verpackung achten, um sicherzustellen, dass keine tierischen Substanzen im Produkt enthalten sind.

Aus Umweltschutzgründen

Naturkosmetik hat viele positive Aspekte. Unumstritten ist ihr Einfluss auf die Umwelt. Naturkosmetik verzichtet auf umweltschutztechnisch bedenkliche Inhaltstoffe wie z.B. Mikroplastik. Viele Hersteller konventioneller Kosmetikprodukte verwenden Mikroplastik in Peelings, Duschgelen und Shampoos. Wenn wir uns damit waschen, werden diese über den Abfluss ins Grundwasser gespült und gelangen so in die Umwelt. Kläranlagen sind nämlich bislang nicht dazu in der Lage, diese winzigen Plastikteilchen aus dem Wasser zu filtern.

Gesund und schön dank Naturkosmetik

Aber auch die Menschen profitieren von Naturkosmetik. So reagieren viele allergisch auf künstliche Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Naturkosmetikprodukte sind frei von diesen Allergieauslösern und zudem besonders sanft zur Haut, da sie milde Tenside auf pflanzlicher Basis enthalten. Das sorgt dafür, dass Shampoo, Duschgel und Seife zwar etwas weniger schäumen, dafür aber besonders hautverträglich sind. Mineralöle, Erdöle und bestimmte Konservierungsstoffe stehen im Verdacht, Entzündungen und hormonelle Veränderungen im Körper hervorzurufen und sollten deshalb in Kosmetikprodukten nichts zu suchen haben. In konventioneller Kosmetik sind sie allerdings erlaubt und können sich bei der Anwendung im Körper anreichern. Naturkosmetik ist frei von derart bedenklichen Inhaltsstoffen. Stattdessen setzen die Hersteller auf natürliche Pflanzenextrakte, die mit einer Vielzahl wertvoller Wirkstoffe punkten. Sheabutter, die aus der Frucht des Karitébaums gewonnen wird, besteht aus reichhaltigen Lipiden, Vitaminen und Beta Karotin. Und auch Rosenwasser ist aufgrund seiner Inhaltsstoffe wie verschiedene Vitamine, pflanzliche Ballast- und Gerbstoffe ein toller natürlicher Beauty-Booster.
Damit Naturkosmetik den gewünschten Effekt erzielt, ist es genau wie bei konventioneller Kosmetik wichtig, ausschließlich Produkte zu verwenden, die zum jeweiligen Hauttyp passen. Das Sortiment ist mittlerweile so vielfältig, dass selbst schwierige Hauttypen keine Probleme haben sollten, ein für sie passendes Naturkosmetikprodukt zu finden.

Wo liegen die Grenzen von Naturkosmetik?

In einigen Bereichen stößt Naturkosmetik allerdings an ihre Grenzen. Das ist insbesondere in der dekorativen Kosmetik der Fall. Long Lasting und wasserfeste Produkte lassen sich auf natürlicher Basis bislang kaum realisieren. Und auch die Auswahl an natürlichen Lippenstiften und Lidschatten in knalligen Farben ist nach wie vor begrenzt. Ein besonders schwieriges Thema ist Nagellack. Zwar gibt es Produkte, die weniger Chemie enthalten, ein kompletter Verzicht ist allerdings noch nicht gelungen. Darum darf auch noch kein Nagellack ein Naturkosmetik-Siegel tragen. Und auch bei Sonnenschutz wird es schwierig. So existieren zwar organische Sonnenschutzcremes mit mineralischen UV-Filtern. Diese reichen meist allerdings nur bis zum Lichtschutzfaktor 20 und hinterlassen einen weißen Film, der oft als störend empfunden wird.

Naturkosmetikprodukte bei SINE-SINE

Auch wir von SINE-SINE sind von Naturkosmetik begeistert und verwenden deshalb bei der Haarentfernung Qualitätsprodukte aus pflanzlichen Inhaltsstoffen. Einige davon können Sie direkt bei uns erwerben. So versorgt unser hautschonendes Aloe Vera Gel Sie nach der Haarentfernung oder einem ausgiebigen Sonnenbad mit einer Extraportion Feuchtigkeit und beugt der Entstehung von Entzündungen vor. Abgestorbene Hautschüppchen entfernen Sie besonders sanft mit den SINE-SINE Duschpeelings. Diese sind in drei fruchtig-frischen Duftrichtungen erhältlich und genau wie unser Aloe Vera Gel zu 100% bio, vegan und tierversuchsfrei. Sie interessieren sich für die Haarentfernung mit SINE-SINE oder eines unserer Naturkosmetikprodukte? Dann kommen Sie uns doch einfach besuchen – im SINE-SINE Studio in Ihrer Nähe!

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