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Die besten Mittel gegen lästige Hitzepickel im Sommer

Glatte Beine, schöne Haut und gesunde Haare… All das wünschen wir uns für einen perfekten Sommerlook. Aber Hitzepickel gehören ganz bestimmt nicht dazu! Aufgrund der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit entstehen diese jedoch gerade in den Sommermonaten häufig. Die einen neigen stärker zu Hitzepickeln als die anderen. Aber was sind Hitzepickel eigentlich? Im Folgenden erfahren Sie mehr rund um das Thema Hitzepickel. Wir zeigen Ihnen die besten Mittel gegen die lästigen Pusteln.

Was sind Hitzepickel?

Hitzepickel werden auch als Hitzeausschlag oder Schweißbläschen bezeichnet. Die kleinen Pusteln entstehen durch eine Verstopfung der Schweißdrüsen. Daher machen sie sich vor allem in den Achseln, am Po, am Rücken, am Dekolleté, an den Oberschenkeln und an den Armen breit. An diesen Körperstellen sitzen nämlich besonders viele Schweißdrüsen. Glücklicherweise sind Hitzepickel grundsätzlich vollkommen ungefährlich. Nichtsdestotrotz sind sie nicht nur aus ästhetischer Sicht ein Dorn im Auge, sondern verursachen auch oft einen unangenehmen Juckreiz. Im schlimmsten Fall führen Hitzepickel zu fiesen Entzündungen.

Hitzepickel vs. Sonnenallergie

Neben Hitzepickeln löst auch eine Sonnenallergie häufig Rötungen und kleine Bläschen auf der Haut aus. Hitzepickel und eine Sonnenallergie unterscheiden sich in ihren Ursachen jedoch stark voneinander. So entstehen Hitzepickel durch eine Verstopfung der Schweißdrüsen. Dabei muss es sich nicht zwingend um eine Folge von zu starker Sonneneinstrahlung handeln. Auch sportliche Tätigkeiten oder zu enge Kleidung können Hitzepickel verursachen. Bei einer Sonnenallergie handelt es sich hingegen um eine entzündliche Reaktion durch UV-Strahlen. Sie entsteht also ausschließlich, wenn die nackte Haut der Sonne ausgesetzt wird.

Arten von Hitzepickeln

Wenn wir im Alltag von Hitzepickeln sprechen, handelt es sich in der Regel um „Miliaria cristallina“, die mildeste Form von Hitzepickeln. Hierbei entstehen die kleinen Pusteln ausschließlich auf der äußeren Zellschicht der Haut, der Epidermis.
Darüber hinaus gibt es drei weitere Arten von Hitzepickeln. Bei „Miliaria rubra“ ist vor allem die dritte Schicht der Oberhaut von den Bläschen betroffen. Sie entstehen durch eine Verengung an den tieferliegenden Schweißdüsen. „Miliaria pustulosa“ wird hingegen durch einen starken Bakterienbefall verursacht. Hierbei kommt es besonders häufig zu Entzündungen und eitrigen Pickeln. „Miliaria profunda“ ist die seltenste Form von Hitzepickeln. Durch die Verstopfung tiefliegender Ausführungsausgänge kommt es hierbei oft zu schmerzhaften Knoten.

Was hilft gegen Hitzepickel?

Bei dem Aufkommen von Hitzepickeln gilt zunächst: Raus aus der Sonne! Die Schweißproduktion kann an einem kühleren Ort verringert werden. Dadurch verstopfen die Schweißdrüsen seltener. Schweißtreibende Tätigkeiten sollten vorerst vermieden werden. Auch luftige Kleidung trägt dazu bei, die lästigen Pickelchen fernzuhalten. Wir empfehlen vor allem Kleidung aus Baumwolle und Leinen.
Sollte es doch zu Hitzepickeln kommen, gilt stets: NICHT KRATZEN! Alternativ tut es gut, die betroffene Hautstelle zu kühlen. Nach einer gründlichen Abkühlung verschwinden Hitzepickel in der Regel schnell wieder. Bleiben sie länger bestehen, können spezielle Cremes oder Gels und Kieselerde Abhilfe schaffen. Cremes auf Zinkbasis wirken besonders entzündungshemmend. Bei starkem, langanhaltendem Juckreiz sollte stets ein Arzt aufgesucht werden.

Hausmittel gegen Hitzepickel

Häufig wirkt eine kühle Dusche bereits Wunder. Dabei sollten betroffene Körperstellen mit einem milden Duschgel gründlich gereinigt werden. Dadurch werden die Poren wieder frei. Unter den Hausmitteln gegen Hitzepickel ist Maismehl besonders beliebt. Dieses müssen Sie lediglich auf die betroffene Stelle auftragen und etwa 15 Minuten auf der Haut lassen. Maismehl ist sehr saugfähig und saugt auch Schweiß blitzschnell auf.

Hitzepickel vorbeugen

Wer im Sommer häufig zu Hitzepickeln neigt, kann vorbeugend handeln. Vor einem Tag in der Sonne kann es helfen, die Haut bereits morgen gründlich zu reinigen. Hier können spezielle Enzympeelings Abhilfe schaffen. Dadurch werden die Poren geöffnet und verstopften Talgdrüsen vorgebeugt. Zudem gibt es eine Vielzahl spezieller Sprays und Puder, welche die Schweißproduktion reduzieren. Darüber hinaus sollten Sie ausschließlich leichte Sonnenschutzmittel ohne jegliche Konservierungs- und Duftstoffe verwenden, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Ähnlich wie bei der Kleidung gilt auch bei der Bettwäsche: Vermeiden Sie warmes, dickes Bettzeug im Sommer. Stoffe aus Seide sind besonders schonend für die Haut.

Schon gewusst?

Einige Lebensmittel und Getränke gelten als besonders schweißtreibend. Darunter vor allem Kaffee, Alkohol und sehr scharf gewürzte Speisen. Um Hitzepickel zu vermeiden oder wieder loszuwerden, sollten Sie weitestgehend auf solche Lebensmittel und Getränke verzichten. In unserem Beitrag Diese Lebensmittel helfen gegen das Schwitzen stellen wir Ihnen Speisen und Getränke vor, die im Gegenteil sogar schweißhemmend wirken können.

 
 
 
 
 

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