Blogdetail - Sine-Sine

Waxing in der Schwangerschaft

Bonn 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Auch im schwangeren Zustand. Frauen klagen sich in Foren gegenseitig ihr Leid, mit der Rasur von Beinen und dem Intimbereich nicht mehr hinterher zu kommen. Während die einen bereits resigniert haben, kommt bei den anderen der Ehemann immer dann zum Einsatz, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Dass der tägliche Umgang mit Körperbehaarung bei Schwangeren zum Problem wird, konnte ich jüngst am lebenden Objekt beobachten: meiner Schwester Julia. Es dauerte einige Wochen, mit ihr einen Termin zum Waxing zu vereinbaren. Spätestens aber nach meinem ersten Erfahrungsbericht war das scheue Gewohnheitstier neugierig geworden. Eine Woche nach ihrem Besuch im SINE-SINE-Studio in Bonn schmissen wir uns in unsere Badeanzüge und zogen eine Bahn nach der anderen schwimmend ein Resümee: Was nun? Auf zu neuen Ufern?

Julia: Es klingt schon verlockend, vier Wochen nicht rasieren zu müssen. Ich habe eine Stunde investieren müssen, um für den nächsten Monat keinen Aufwand mehr mit der Haarentfernung zu haben. Wenn man einmal angefangen hat, zu rasieren, muss man die Rasur je nach Haarwuchs und Intensität auch täglich machen. Ich bin im siebten Monat. Das kann ich nicht mehr leisten.

SINE-SINEWelche Probleme hat man denn in der Schwangerschaft in puncto Körperenthaarung?

Julia: Schwangere Frauen werden immer ungelenkiger. Bestimmte Bewegungen kann ich mit meinem Schwangerenbauch nicht mehr ohne Weiteres ausführen. Alles, was kopfunter zu machen ist, empfinde ich als anstrengend. Schuhe binden, im Haushalt putzen – bei solchen Dingen fängt es an. Vom Bewegungsablauf kann man das ja mit dem Rasieren vergleichen. Alles, was mit Bücken zu tun hat, finde ich beschwerlich. Mittlerweile finde ich sogar das Sockenanziehen furchtbar. Der Bauch ist immer im Weg. Es ist etwas Natürliches und doch muss man damit durch den Alltag.

SINE-SINEWie fühlst du dich im Badeanzug?

Julia: Super. Ich habe aber auch einen schönen Badeanzug. Mein Bauch kommt so gut zur Geltung. Es zwickt nirgends – ich habe ja auch kein einziges Haar an den Beinen und in der Bikini-Zone. Das trägt absolut zu meinem Wohlbefinden bei. Nachdem bei der Waxing-Behandlung noch mit der Pinzette nachgeholfen wurde, kann ich mir ja auch sicher sein, dass alle Haare weg sind – auch wenn ich momentan nicht mehr alles sehe, wenn ich an mir herunter schaue. Umso besser, dass da vorher Profis am Werk waren. Ich gehe nun zwei bis drei Mal in der Woche zum Schwimmen und muss nichts weiter tun, als meine Tasche zu packen. Das ist nicht nur eine Zeit-, sondern auch eine Energieersparnis, weil ich mich nicht mehr abmühen muss, auch alle Haare an der Wade mit dem Rasierer zu erwischen. Die ganze letzte Woche hatte ich ein schönes Hautgefühl, weit entfernt von den Begleiterscheinungen, wie ich sie nach der Rasur hatte. Keine nachwachsenden Härchen, kein Jucken, weil sich mal wieder ein Haar in der Kleidung verfangen hat.

SINE-SINEDen Rasierer kannst du dann ja jetzt erst einmal wegräumen, bevor er einstaubt. Im August ist der Geburtstermin deines ersten Kindes.

Julia: Und damit wird Körperbehaarung vor allem im Intimbereich erneut zum Thema. Bevor das Kind auf die Welt kommt, wird im Krankenhaus oftmals der Intimbereich von der Krankenschwester rasiert. Es ist ja auch eine Frage der Hygiene und völlig nachvollziehbar. Aber ich kann für mich persönlich nicht sagen, in welchem Zustand ich im Krankenhaus ankomme. Trotz aller Informationen, die Schwangere heutzutage über die Geburt erhalten, kann man ja keinen konkreten Ablauf für jede Geburt aufstellen. Man denke an Dammriss oder an einen notwendigen Dammschnitt. Das ist mein erstes Kind und Waxing meine persönliche Vorbereitung auf den Moment, wenn es losgeht. Ich lasse mich allein schon für mein persönliches Wohlbefinden waxen. Denn ich kann nicht einschätzen, wie es mir gehen wird, wenn ich in den Wehen liege und wie ich mich damit fühlen würde, wenn mich dann noch jemand rasiert. Aber das muss jede Frau für sich selbst entscheiden. Wichtig ist, dass es die vorbereitende Alternative Waxing gibt und man darüber Bescheid weiß.

SINE-SINEJetzt haben wir natürlich nur über das Resultat deiner ersten Waxing-Behandlung gesprochen. Wie war die Behandlung an sich? Deckten sich deine Vorstellungen mit der Realität?

Julia: Nein. Es hat mehr wehgetan (lacht). Aber in der Schwangerschaft ist man eben schmerzempfindlicher, das habe ich schon an mir bemerkt. Dennoch: Schönheit hat ihren Preis. Wenn es einem wichtig ist, nimmt man es eben in Kauf. Ich werde wiederkommen. Davon abgesehen hat mir der Ablauf der Behandlung gefallen. Meine Depiladora war sehr freundlich. Ich wusste zu jedem Zeitpunkt, was wozu getan wird. Man liegt nicht nur da und verspürt auf einmal Schmerzen. Ich konnte mich absolut darauf einstellen, welche Partie jetzt an der Reihe war. Man hat mir außerdem zwei verschiedene Methoden angeboten. Nachdem ich sowohl Sugaring als auch Waxing getestet hatte, konnte ich mich für eines entscheiden. Für mich war es sehr wichtig, dass ich in ein Gespräch verwickelt und abgelenkt wurde. Interessant war es auch zu hören, dass viele Schwangere zur Kundenschaft von SINE-SINE gehören und sogar kurz vor dem Entbindungstermin noch kommen. Dann ging alles auch schon sehr schnell und ich war fertig.

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