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Mit der richtigen Kopfhautpflege Schuppen loswerden: Das hilft wirklich

Gerade jetzt im Winter haben wir oft mit trockener, juckender Haut zu kämpfen. Dieses Problem macht sich mitunter auch auf dem Kopf bemerkbar und zwar in Form von Schuppen. Erfahren Sie, woher die weißen Flocken kommen und was Sie gegen trockene, juckende Kopfhaut tun können.

Ursachen für trockene, schuppige Kopfhaut

Schuppen sind den meisten Menschen sehr unangenehm, schließlich sind sie gerade in dunklem Haar oder auf der Kleidung auch für Außenstehende gut sichtbar. Dabei haben Schuppen nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, im Gegenteil. Häufig liegt die Ursache sogar in einem Überstylen der Haare. Auch die im Winter typische trockene Heizungsluft begünstigt ein Austrocknen der Kopfhaut und damit auch eine verstärkte Schuppenbildung.
Dabei sind Schuppen grundsätzlich etwas ganz natürliches. Es handelt sich um nichts anderes als abgestorbene Hautzellen. Unsere Haut erneuert sich alle vier Wochen selbst. Die alten Hautzellen verhornen dabei und werden schließlich von unserem Körper abgestoßen. Wenn dieser Prozess reibungslos abläuft, sind die Schüppchen so winzig, dass wir diese gar nicht bemerken. Erst wenn der natürliche Vorgang gestört ist, werden die Schuppen sichtbar und damit zum Problem.

Zwei Arten von Schuppen

Bei Schuppen muss man in zwei verschiedene Arten unterscheiden:

Trockene Schuppen:

Wer mit kleinen weißen Flocken zu kämpfen hat, der leidet unter trockener Kopfhaut. Das Problem tritt insbesondere jetzt im Winter auf, da die Kopfhaut auf die trockene Heizungsluft und die kalten Außentemperaturen reagiert. Auch wenn die Haare enormer Hitze ausgesetzt sind, begünstigt das eine trockene Schuppenbildung. Neben heißer Föhnluft kann dafür auch starke Sonneneinstrahlung im Sommer die Ursache sein.

Fettige Schuppen:

Bei manchen Menschen sehen die Schuppen eher gelblich aus. Sie sind größer, fühlen sich ölig an und kleben an der Kopfhaut fest statt herunter zu rieseln. Dann ist eine vermehrte Talgproduktion die Ursache für die Schuppenbildung. Oft werden die Schuppen in diesem Fall auch von gereizten und geröteten Hautstellen begleitet.
Für die erfolgreiche Behandlung von Schuppen ist es unerlässlich zu wissen, welche Art von Schuppen vorliegt. Nur so lassen sich deren Ursachen erfolgreich bekämpfen.

Wie Sie Schuppen loswerden

Tipp 1: Passende Pflegeprodukte verwenden

Oft sind unpassende Pflegeprodukte Schuld an vermehrter Schuppenbildung. So sollten Personen, die zu trockener Schuppenbildung neigen, ein pH-neutrales Shampoo verwenden, um die ohnehin schon gereizte Kopfhaut nicht weiter zu strapazieren. Ein mildes Babyshampoo eignet sich perfekt dafür. Spezielle Anti-Schuppen-Shampoos richten sich hingegen eher an die Bedürfnisse fettiger Kopfhaut, die aus einer übermäßigen Talgproduktion resultieren. Sie reinigen die Kopfhaut gründlich und spülen das überschüssige Fett wirksam aus den Haaren aus. Bei der Haarwäsche sollten Sie generell ein paar Tipps beachten, um der Entstehung von Schuppen vorzubeugen. Die häufigsten Fehler beim Haarwaschen und wie Sie diese vermeiden, können Sie im SINE-SINE Blog noch einmal nachlesen.

Tipp 2: Haare nicht überstylen

Wer unter trockener, schuppiger Kopfhaut leidet, neigt dazu, seine Haare häufiger zu waschen. Damit erreichen Sie leider genau den gegenteiligen Effekt. Auch häufiges Föhnen, Glätten und Locken beansprucht das Haar auf Dauer stark und begünstigt damit die Schuppenbildung. Bei der Haarpflege ist weniger oft mehr. Verzichten Sie deshalb so gut es geht auf Stylingprodukte wie Haargel, Schaumfestiger und Haarspray und gönnen Sie der gestressten Kopfhaut etwas Ruhe.

Tipp 3: Hausmittel gegen Schuppen

Einfachste Hausmittel können bei Schuppen wahre Wunder wirken. Hier muss abermals zwischen trockenen und fettigen Schuppen unterschieden werden. So helfen Zitronen besonders gut bei trockener Kopfhaut. Massieren Sie dazu einfach 2 EL Zitronensaft in die Kopfhaut ein und spülen diesen anschließend gründlich mit lauwarmem Wasser aus. Auch eine Quarkpackung verschafft gereizter Kopfhaut wohltuende Pflege. Tragen Sie diese auf die Kopfhaut auf, massieren Sie sie leicht ein und lassen Sie sie rund 20 Minuten einwirken. Anschließend alles gründlich ausspülen.
Bei fettiger Kopfhaut hat sich Teebaumöl als wirksames Hausmittel bewährt. Tragen Sie dazu vor dem Zubettgehen ein paar Tropfen auf Ihre Kopfhaut auf und lassen Sie alles über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen können Sie Ihre Haare wie gewohnt mit einem milden Shampoo waschen. Als Haarspülung eignen sich verschiedene Kräuterextrakte besonders gut. Thymian, Salbei und Huflattich wirken tonisierend und beruhigen die Talgproduktion. Für die Spülung gießen Sie die getrockneten Blätter mit heißem Wasser auf und lassen sie rund 15 Minuten ziehen. Sobald der Aufguss abgekühlt ist, können Sie Ihre Haare damit waschen. Achten Sie beim Erwerb der Kräuter auf hochwertige Bioqualität.

Tipp 4: Bewusst entspannen, Stresspegel senken

Ein bekanntes Sprichwort besagt, dass die Haut der Spiegel der Seele sei. Und das gilt auch für die Kopfhaut. So sind Schuppen und juckende Kopfhaut nicht selten ein Zeichen für einen erhöhten Stresspegel. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie bewusste Entspannung und kleine Auszeiten fest in Ihren sonst so stressigen Alltag integrieren. Wenn es Ihnen psychisch gut geht, stehen die Chancen nicht schlecht, dass auch die Kopfhaut schnell wieder zur Ruhe kommt.

Tipp 5: Gesund und ausgewogen ernähren

Auch die Ernährung hat einen direkten Einfluss auf das Aussehen von Haut und Haaren. Wer seinen Körper von innen heraus mit wichtigen Vitaminen und Spurenelementen stärkt, wird auch nach außen hin strahlen. Besonders wirksam im Kampf gegen Schuppen sind zinkhaltige Lebensmittel wie Haferflocken, Hühnchen und Meeresfrüchte. Alkohol, Zucker und Weizenmehl sind hingegen wenig förderlich für schöne, gesunde Haut. Dazu empfehlen wir Ihnen noch einmal den Artikel Milch, Zucker, Alkohol: Diese Lebensmittel sind Gift für schöne Haut.

Tipp 6: Zum Arzt gehen

Wer schon länger mit Schuppen zu kämpfen hat und trotz der bereits genannten Tipps keine Besserung erzielen kann, sollte sich nicht scheuen, den Hautarzt zu konsultieren. Oft können auch eine Pilzinfektion, Schuppenflechte oder Neurodermitis die Auslöser für schuppige Kopfhaut sein. Der Arzt kann Ihnen dabei helfen, solche ernsteren Hautprobleme auszuschließen und ggf. passende Medikamente dagegen verschreiben.
 

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