Viele Menschen stellen sich die Frage, ob eine IPL-Behandlung auf einem Tattoo möglich ist. Mit der IPL-Technologie lassen sich lästige Härchen langfristig entfernen, weshalb sie als beliebte Haarentfernungsmethode gilt. Doch was, wenn ein Tattoo im Weg ist? Wir erklären, was Sie bei der dauerhaften Haarentfernung beachten sollten, wenn Sie ein Tattoo haben. Finden Sie SINE-SINE Ihren persönlichen Weg zu einer erfolgreichen Haarentfernung.
Die Abkürzung IPL steht für Intense Pulsed Light. Hierbei handelt es sich um eine Methode zur dauerhafte Haarentfernung mithilfe von hochenergetischen Lichtimpulsen. Das Licht wird vom Farbpigment Melanin im Haar aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Die Wärme schädigt gezielt Strukturen des Haarfollikels und kann dadurch das Nachwachsen der Haare langfristig reduzieren.
Insgesamt sind etwa sechs bis acht IPL-Behandlungen erforderlich. Grund dafür ist, dass die Haare verschiedene Wachstumszyklen durchlaufen und ausschließlich Haare in der aktiven Wachstumsphase entfernt werden können. Die genaue Anzahl der Behandlungen und Abstände hängen zudem von Körperregion, Haar- und Hauttyp ab.
Sie wollen sich ein Tattoo stechen lassen und die lästigen Härchen an der entsprechenden Körperstelle vorher langfristig entfernen lassen? Dann kann es sinnvoll sein, eine IPL-Behandlung vor dem Tätowieren durchzuführen.
Wichtig ist allerdings, frühzeitig anzufangen und ausreichend Zeit einzuplanen. Zwischen den einzelnen IPL-Behandlungen liegen etwa sechs bis acht Wochen. Für die vollständige Haarentfernung kann sich die Behandlung somit über mehrere Monate erstrecken. Diese zeitliche Abfolge sollte bei der Tattooplanung berücksichtigt werden.
Eine erfolgreiche IPL-Behandlung erfordert die richtige Vorbereitung der Haut. Die zu behandelnde Körperstelle sollte vorher vorsichtig rasiert werden. Darüber hinaus darf die Haut auf keinen Fall frisch gebräunt sein. Auch auf Peelings sollten Sie vor der Behandlung verzichten.
In unserer Checkliste für eine erfolgreiche Haarentfernung haben wir noch einmal die wichtigsten Informationen zur Vorbereitung auf verschiedene Methoden der Haarentfernung für Sie zusammengefasst.
Bei offenen Wunden, Verbrennungen, Blutergüssen an der zu behandelnden Stelle sollten Sie grundsätzlich auf IPL-Behandlungen verzichten. Auch Muttermale können die IPL-Behandlung erschweren. In ihnen ist das Pigment Melanin enthalten, welches auch unserer Körperbehaarung ihre Farbe gibt. Die Lichtimpulse nutzen dieses Pigment bei einer IPL-Behandlung, um in die Haarwurzel geleitet zu werden. Muttermale würden sich also schnell erhitzen, was zu schweren Verbrennungen und Schmerzen führen kann. Sie sollten daher vor jeder IPL-Behandlung abgedeckt werden.
Wie bei Muttermalen gilt auch bei Tattoos: Vor der IPL-Behandlung stets abdecken! Die Lichtimpulse reagieren nämlich auch auf die Farbpigmente in Tattoos. Um Schmerzen und Verbrennungen zu vermeiden, sollte IPL also nie direkt auf Tätowierungen angewendet werden.

Bei der Laser-Haarentfernung mit Diodenlaser werden die zu behandelnden Hautpartien schrittweise erwärmt. Dadurch werden die Haarfollikel gezielt geschädigt und das Nachwachsen der Haare langfristig verhindert. Bei SINE-SINE kommt ein moderner 4-Wellenlängen-Diodenlaser zum Einsatz, der für unterschiedliche Haut- und Haartypen geeignet ist.
Mehr zur Haarentfernung mit Diodenlaser
Eine Laser-Haarentfernung vor dem Tätowieren ist grundsätzlich möglich. Eine Laser-Haarentfernung sollte abgeschlossen sein, bevor die entsprechende Hautstelle tätowiert wird. Vor dem Tätowieren sollte die behandelte Haut vollständig regeneriert sein und keine Rötungen, Schwellungen oder sonstigen Reizungen mehr aufweisen. Wird zu früh tätowiert, können nämlich nach dem Tätowieren Entzündungen, verzögerte Heilung, eine ungleichmäßige Farbaufnahme oder Narben entstehen.
Auf bereits tätowierter Haut gilt bei Diodenlaser das gleiche, wie für IPL-Behandlungen: Laser zur Haarentfernung sollte nicht direkt über tätowierter Haut eingesetzt werden. Auch hier können Tattoo-Pigmente die Laserenergie absorbieren und dadurch Blasen, Verbrennungen, Pigmentveränderungen oder Narben verursachen.
Wenn Sie auf Laser oder IPL nicht verzichten wollen, aber große Flächen Ihres Körpers tätowiert sind, gibt es weitere alternative Haarentfernungsmethoden. Waxing und Sugaring wunderbar auf tätowierter Haut durchführen. Dabei werden die Haare mittels Warmwachs oder einer Zuckerpaste entfernt.
Ob mit oder ohne Tattoos: Mit uns finden Sie garantiert einen Weg zu seidig glatter Haut. In unseren SINE-SINE Studios bieten wir Ihnen eine Reihe unterschiedlicher Haarentfernungsmethoden an. Dabei gehen wir stets auf Ihre individuellen Wünsche und Voraussetzungen ein. Kommen Sie gerne vorbei uns lassen Sie sich persönlich beraten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Nein, IPL sollte nicht direkt auf tätowierter Haut angewendet werden. Die Farbpigmente können die Lichtenergie aufnehmen und dadurch Schmerzen, Hautreizungen oder Verbrennungen verursachen.
Ja, nicht tätowierte Hautbereiche rund um das Tattoo können grundsätzlich behandelt werden. Das Tattoo selbst muss dabei ausgespart und geschützt werden.
Nach der letzten Laserbehandlung sollten mindestens vier bis sechs Wochen vergehen. Ist die Haut noch gerötet, trocken oder gereizt, sollten Sie länger warten.
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