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Was ist schön?

"Bin ich schön?" ist nicht nur eine faszinierende Tragikkomödie der deutschen Regisseurin Doris Dörie, sondern eine Frage die sich sicherlich jeder von uns schon einmal gestellt hat. Was schön ist liegt bekanntermaßen im Auge des Betrachters und dennoch ist das modische Schönheitsideal etwas, das sich im Laufe der Zeit stark verändert.  Was heute als modern und schön angesehen wird, war früher oft verpönt oder undenkbar. Ob bauchfreie Tops, Schlaghose oder Schulterpolster – manche modischen Schnitte und Trends überspringen einige Jahrzehnte und treten dann erneut in Erscheinung. Mit diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen einen kurzen und knappen Überblick über die modischen Schönheitsideale der letzten 50 Jahre geben.

Schönheitsideal 1960er und 1970er Jahre

Die Mode der 60er und 70er ist vor allem eines: anders, wild und fern jeglicher Etikette. Mit ihrer Kleidung und ihrem freizügigen Verhalten wollte sich die jüngere Generation gegen das klassische Rollenbild ihrer Eltern auflehnen. Die Hippiebewegung ermöglichte Männern erstmalig lange Haare zu tragen. Zum Schönheitsideal Mann gehörten außerdem bis dahin undenkbare Schlaghosen und enge Jeanshosen. Die Mode der Frauen war vor allem knallig und sollte sich von dem bis dahin geltenden Idealbild der perfekten Hausfrau abheben: Kräftige Farben wurden in psychedelisch wirkenden oder grafischen Mustern wild miteinander gemixt. Die Kleider, Hosen und Röcke mit Karomuster in Brauntönen brachten etwas Ruhe in die wilde Mode der 60er. Auch die Mode der Punks mit viel Leder und Nieten entstand in diesem Jahrzehnt. Zeitgleich erwachte ein regelrechter Fitnesstrend, der bis in 1980er Jahre andauerte. Das Trimm-dich-Männchen wurde zum Symbol für die errichteten Trimm-dich-Pfade, in denen die Menschen Kondition und Krafttraining gleichermaßen durch Fitnessübungen trainieren konnten. 

Schönheitsideal der 1980er und 1990er Jahre

Schrill und schräg: Die 80er gelten als Jahrzehnts des schlechten Geschmacks. Schulterpolster, Karottenhosen und schrill-bunte Leggings waren in den 80er Jahren völlig normal. Dazu kam ein von Neon-Farben betonter Fitnesstrend, der noch extremer ausgeprägt war als in den 1970ern. Die Fitness stand im Vordergrund, definierte Muskeln galten als besonders schön. Das Schönheitsideal Frau stand für große, weibliche und kurvige Körper, jedoch stets trainiert. Aerobic als Massenphänomen half dabei, den exzessiven Körperkult zu betreiben. Gleichzeitig war es in den 80er Jahren keine Seltenheit, als Frau Haare unter den Achseln zu haben. Methoden der dauerhaften Haarentfernung waren noch nicht in aller Munde, sondern wurden erst ein Jahrzehnt später in unserer Gesellschaft verbreiteter. In den 1990er Jahren stand wiederum die schlanke und dünne Frau im Mittelpunkt. Spitze Hüftknochen und eine Wespentaille dominierten das Aussehen der Laufstegmodels. Als Schönheitsideal der Frau ist hier exemplarisch das britische Model Kate Moss zu erwähnen.

Schönheitsideal der 2000er und 2010er Jahre

Das Ideal der großen, schlanken Frau mit schmaler Hüfte und Taille aber großem Busen hält sich bis ins neue Jahrtausend, prinzipiell auch bis heute. Die Schönheitsindustrie ist anerkannter als noch vor 30 Jahren und Brust OPs sind in der Modewelt keine Seltenheit mehr. Sport und gesunde Ernährung werden großgeschrieben, Sexappeal ist besonders wichtig. Bauchmuskeln, trainierte Beine und ein muskulöser Po gehören heute zum Schönheitsideal Frau. Durch soziale Medien wie Instagram, Facebook und Co. verbreiten sich Mode- und Fitnesstrends heutzutage schneller als je zuvor und sorgen so dafür, dass sich das modische Schönheitsideal immer schneller wandelt und neu erfindet.

 

"Mode bleibt Mode, bis sie den Leuten aus dem Hals hängt.“, damit dürfte Karl Lagerfeld wohl Recht behalten. Aber warum nicht  mal etwas ausprobieren? Das SINE-SINE Motto heißt schließlich nicht umsonst: You are beautiful!

 

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