SINE-SINE. Von seiner Erfahrung profitieren auch zwei Franchise-Nehmer."> Blogdetail - Sine-Sine

Franchise: Ein glatter Erfolg

Im Mai 2014 eröffnete SINE-SINE ein neues Studio in Düsseldorf, eines von mittlerweile sieben Standorten in Deutschland und Österreich. Diese Entwicklung war 2008 mit der Gründung des ersten Studios in Bonn noch nicht vorherzusehen, wie Horst Harald Vieth noch weiß. Als betriebswirtschaftlicher Partner der Marke war er nicht nur an der Umgestaltung des Unternehmens in eine Kapitalgesellschaft beteiligt. Von seiner Erfahrung profitieren auch zwei Franchise-Nehmer. In Mannheim und Wien repräsentieren sie die Marke SINE-SINE, schöpfen ihre Möglichkeiten für dauerhaften Erfolg aber eigenverantwortlich aus: Wien hat bereits ein zweites Waxing-Studio mit SINE-SINE-Siegel. Was steckt also hinter dem Franchise-System, das glatten Erfolg verspricht? Und wie schafft man so etwas, Herr Vieth?

Horst Harald Vieth: Zunächst einmal hat Susanne ein Einzelunternehmen begründet. Ich habe sie dabei begleitet und sie mental unterstützt. Ganz zu Beginn befand sich das Einzelunternehmen in der Bonner Kaiserpassage und lief auch gut an. Es war durchaus eine Perspektive vorhanden, es zu vergrößern. Sie musste sich deshalb Gedanken machen, ob sie das Unternehmen tatsächlich vergrößern wollte und wenn ja, in welchem Umfang. Wollte sie jedes weitere Studio auch selbst führen oder daraus ein bisschen mehr machen?

SINE-SINESo etwas wie eine Kette?

Horst Harald Vieth: So etwas wie eine Kette: Franchise-Unternehmen mit Franchise-Nehmern und eigenen Betrieben. 2010 bin ich schließlich dazugekommen. Wir haben uns entschlossen, SINE-SINE doch etwas größer zu machen. Dazu brauchten wir natürlich auch finanzielle Mittel zur Expansion. Es machte Sinn, das Unternehmen in eine Kapitalgesellschaft umzubauen. Also haben wir es getan, SINE-SINE von Einzelkauffrau in AG umgewandelt – schon ein ziemlicher Akt, nicht wahr? Aber es geht. Es war außerdem eine Kapitalerhöhung notwendig. Am Ende hatten wir die entsprechenden finanziellen Mittel, um zu expandieren. Alles Weitere haben wir dann aus dem Cashflow entnommen.

SINE-SINEManchmal wundert man sich doch, wie mutig Manche sind, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Hatten Sie denn nicht auch bestimmte Ängste?

Horst Harald Vieth: Nein. Wir haben uns vorher den Rahmen des Möglichen genau angeschaut. Damals hatte ich mich im Internet erkundigt, wo es solche Unternehmungen schon gibt. Wo gibt es Waxing-Studios auch schon als Kette? Zu der Zeit kamen ja nur zwei Bewerber in Frage. Wir sind damals nach Berlin gefahren und haben uns viele einzelne Studios angeschaut. Am Ende sind wir zu dem Ergebnis gekommen: Das kann man besser machen.

SINE-SINEWelche Aspekte waren verbesserungswürdig?

Horst Harald Vieth: Wir wollten ein besseres Design. Auch die Arbeitsmethoden waren zum Teil sehr fragwürdig. Das alles konnte man besser machen. Wir haben gesagt, wir müssen ein bestimmtes Bild von uns selbst produzieren. Wir wollen einheitlich sein, um einen Wiedererkennungseffekt zu erzielen. Wir wollen vom Design auch schicker, moderner und innovativer sein. Ich denke, dass Susanne das gelungen ist. Alle diese Design-Elemente stammen aus ihrer Feder, da habe ich nicht viel beitragen können. Mein Beitrag ist eher die unternehmerische Beratung. Wenn man ein Waxing-Unternehmen betriebswirtschaftlich in ein System einbindet, lassen sich mit einer vernünftigen Risikokalkulation und Risikomanagement die entsprechenden Schwachstellen ausmerzen. Das Unternehmen lässt sich dann erfolgreich weiterführen bzw. vergrößern.

SINE-SINE: Können Sie sich an Durststrecken erinnern – Momente, in denen man sich fragt, wann man wieder aus dem Tal heraus kommt?

Horst Harald Vieth: Hatten wir eigentlich nicht. Ganz am Anfang hatten wir aber doch die Situation, dass während der Umstellung von Einzelkauffrau auf AG die Krankenkassen alles zweimal abgebucht haben. Bei einer Anzahl von damals ca. 15 Mitarbeitern ist das schon eine ganze Menge. Wenn man das nicht einkalkuliert, kann es schon weh tun. Da wir ohne Kredite arbeiten, kam es zu einer Situation, die wir so nicht kommen gesehen haben. Natürlich haben wir den Betrag irgendwann wieder bekommen. Aber: Beim Eintreiben des Geldes sind die Kassen natürlich immer sehr schnell, beim Zurückzahlen lassen sie sich Zeit.

SINE-SINE
Wie funktioniert das System Franchise? Welche Möglichkeiten verbergen sich dahinter?

Horst Harald Vieth: Der Franchise-Nehmer ist ein eigenständiger Unternehmer, mit vollem Risiko, aber auch mit vollem Erfolg. Was er von uns bekommt, ist das komplette System. Wie führe ich so einen Laden? Wie werde ich mit einem solchen Geschäft erfolgreich? Man muss sich um das Design, den Webauftritt und um die allgemeine Kundengewinnung primär gar nicht so viele Gedanken machen. Er hat einen Auftritt, der vom Unternehmen vorbereitet ist. Er bekommt alle Vorgaben, was die Einrichtung des Studios anbelangt. Und wir unterstützen ihn auch bei betriebswirtschaftlichen Belangen. Das heißt, er muss am Ende eigenes Engagement mitbringen, muss für das Geschäft präsent und verfügbar sein. Aber wenn er das System verstanden hat und es umsetzen kann, dann wird er damit auch erfolgreich werden. Bei den Franchise-Nehmern, die wir bislang haben, konnten wir das auch so feststellen.

SINE-SINE
Die bisherigen Franchise-Nehmer haben ihre Studios in Mannheim und Wien.

Horst Harald Vieth: Genau. In Wien hat unser Franchise-Nehmer dann auch bereits sehr erfolgreich das zweite Studio eröffnet.

SINE-SINEDer direkte Einstieg als Studioinhaber und –leiter erscheint sehr lukrativ. Man ist an vorderster Front im Unternehmen.

Horst Harald Vieth: Aber selbst das Leiten bedeutet viel Arbeit. Es fängt mit der Präsenz vor Ort an. Man muss sich um die Mitarbeiter kümmern. Man muss ihnen das Gefühl geben, für sie da zu sein. Ich denke, dass es sowohl in Wien als auch in Mannheim perfekt gemacht wird. Die Mitarbeiter haben das Gefühl, entsprechend betreut und geführt zu werden. Dann bleibt natürlich noch das lokale Marketing. Das eigentliche Management des Unternehmens kommt hinzu. Sämtliche Bestellungen und die betriebswirtschaftliche Führung muss der Franchise-Nehmer selbst übernehmen. Das System kostet ihn eine gewisse Franchise-Gebühr im Monat. Den Rest muss er dann wie ein eigener Unternehmer selbst in die Hand nehmen. Wenn er sich aber engagiert und seine Arbeit gut macht, ist es dafür sehr rentabel.

SINE-SINEWem würden Sie raten, sich zu melden? Wer ist der perfekte Franchise-Unternehmer?

Horst Harald Vieth: Es spielt keine Rolle, ob man aus der Kosmetik-Branche kommt oder nicht. Susanne und ich sind völlig fachfremd. Jemand, der einmal betriebswirtschaftlich gearbeitet hat und sich selbstständig machen möchte, könnte diese Aufgaben sehr gut übernehmen. Ohne finanziellen Background ist es allerdings schwierig. Gerade in der Anfangszeit. Man muss unter Umständen eine Durststrecke überwinden können, von der man nicht genau weiß, wann und in welchem Ausmaß sie da sein wird. Man hat natürlich zu Beginn Anschaffungskosten für die Eröffnung des Studios, Kosten für das Personal, Miete, Strom, Wasser muss man ja auch von Anfang an tragen. Durch den Umsatz wird das zu Beginn noch nicht gedeckt. Da braucht man eine gewisse Vorlaufzeit, die man einkalkulieren muss. Wir rechnen mit einem guten halben Jahr, bevor es anfängt.

Es gibt ja auch viele Einzelkämpfer, die ohne ausgearbeitetes Konzept einfach loslegen. Sie fangen mit einem Startkapital von 10.000 bis 15.000 Euro an und verbrennen es für die anfänglichen Kosten, die nun einmal direkt gezahlt werden müssen. 35% dieser Einzelkämpfer sind nach einem Jahr schon wieder weg. Einen Großteil von Anfängerfehlern kann man mit SINE-SINE aber vermeiden, weil der Franchise-Geber die „DOs and DON’Ts“ kennt. Auch wenn Fehler so vermieden werden können, hat der Franchise-Partner dennoch genügend Freiraum einen eigenen Weg zu gehen – mit kleinen, verzeihbaren Fehlern.

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