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Vegane Kosmetik: Schönheit ohne Tierleid

Veganismus erfreut sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Menschen verzichten auf den Verzehr tierischer Produkte. Die verstärkte Nachfrage hat dazu geführt, dass in den letzten Jahren auch immer mehr Hersteller am Markt zu finden sind, die vegane Kosmetik anbieten. Während der Einsatz rein pflanzlicher Kosmetikprodukte für Veganer selbstverständlich ist, stößt dies bei Nicht-Veganern leider noch immer oft auf Unverständnis. „Vegane Kosmetik? Was soll das denn? Ich will meine Gesichtscreme doch nicht essen“, bekommt man da nicht selten zu hören. Dabei bedeutet Veganismus meist viel mehr als nur auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs zu verzichten. Was genau hinter veganen Kosmetikprodukten steckt, wie man diese erkennt und inwiefern sie sich von Naturkosmetik unterscheiden, klären wir im folgenden Beitrag.

Veganismus vs. Vegetarismus

Schätzungen des Vegetarierbundes zufolge ernähren sich in Deutschland rund 7,8 Millionen Menschen vegetarisch und knapp 900.000 Menschen vegan. Während Vegetarier neben pflanzlichen Produkten auch tierische Erzeugnisse wie Milch, Käse und Eier essen, lehnen Veganer sämtliche tierische Produkte komplett ab. Das erstreckt sich meist nicht nur auf die Ernährung, sondern auch auf sämtliche andere Lebensbereiche wie Bekleidung, Wohnen und eben auch die Körperpflege. Beiden Ernährungsweisen gemeinsam ist ihre hohe ethische Ausrichtung. Wer vegan bzw. vegetarisch lebt, tut dies meist aus der Überzeugung heraus, dass der Verzehr tierischer Produkte mit großem Tierleid verbunden ist.

Was ist vegane Kosmetik?

Die Kosmetik hat eine lange Tradition in der Menschheitsgeschichte. Schon vor über 5000 Jahren sollen die Griechinnen und Ägypterinnen verschiedene Öle verwendet haben, um damit ihre Haut zu pflegen und unterschiedliche Farben, um ihr Gesicht zu verschönern und vor der Sonne zu schützen. Ein bekannter Mythos besagt, dass Kleopatras unbändige Schönheit in ihrem täglichen Bad in Eselmilch begründet lag.
Noch heute sind tierische Substanzen in fast allen Kosmetikprodukten zu finden. Dabei gibt es genügend pflanzliche oder synthetische Alternativen, die Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs problemlos ersetzen können. So wird häufig Bienenwachs zur Lippenpflege verwendet. Mindestens genauso gut ist aber Kokosöl, das die Haut auf natürliche Art und Weise mit Fett versorgt und schön geschmeidig hält. Viele Firmen haben das Potential rein pflanzlicher Inhaltsstoffe erkannt und bieten inzwischen vegane Alternativen an. 

Wie erkennt man vegane Alternativen?

Vegane Kosmetik als solche zu erkennen ist aber leider manchmal gar nicht so einfach. Bei vielen Inhaltsstoffen ist nicht direkt ersichtlich, ob diese tierischen Ursprungs sind. Ein Beispiel hierfür ist Hyaluron, das noch bis in die 1990er Jahre hinein aus Hahnenkämmen gewonnen wurde. Inzwischen ist die vegane Alternative zwar weitaus verbreiteter. Da der Ursprung in der Auflistung der Inhaltsstoffe jedoch nicht angegeben werden muss, ist für den Verbraucher nicht nachvollziehbar, ob der Stoff wirklich aus pflanzlicher Quelle stammt. Aber auch eine Menge anderer Inhaltstoffe, von denen wir das nicht direkt denken würden, werden aus tierischen Stoffen hergestellt. So besteht Kollagen aus Fisch- oder Schweinehaut, Keratin aus gemahlenen Hufen, Federn oder Hörnern und Karmin ist ein roter Farbstoff, der aus weiblichen Schildläusen gewonnen wird.
Um deutlich zu machen, dass Produkte keine tierischen Rohstoffe enthalten, kennzeichnen viele Hersteller vegane Kosmetik mit einem entsprechenden Siegel oder deutlichen Hinweisen auf der Verpackung. Das bekannteste Siegel für vegane Kosmetik ist die Vegan-Blume der UK Vegan Society.

Vegane Kosmetik vs. Naturkosmetik

Wie der Name bereits vermuten lässt, wird Naturkosmetik aus Produkten „natürlichen Ursprungs“ gewonnen. Dabei verzichtet man gezielt auf den Einsatz chemischer Inhaltsstoffe wie Parabene, Silikone und künstliche Duftstoffe. Naturkosmetik ist aber nicht automatisch vegan, denn auch Rohstoffe tierischen Ursprungs gelten als natürlich. So können z.B. Milch, Honig und Bienenwachs in Naturkosmetik enthalten sein. Manche Zertifizierungsrichtlinien verbieten allerdings den Einsatz von Inhaltsstoffen toter Wirbeltiere. Das gilt z.B. für den BDIH Standard. Hier ist also genaues Hinsehen gefragt.

Ist vegane Kosmetik tierversuchsfrei?

Ähnliches gilt in Sachen Tierversuche. Einem Veganer mag es vollkommen selbstverständlich erscheinen, dass vegane Kosmetik tierversuchsfrei sein sollte. Der Kosmetikindustrie leider nicht. Da der Begriff „vegan“ nicht rechtlich geschützt und auch nicht vom Gesetzgeber klar definiert ist, sind Tierversuche in einem gewissen Rahmen auch bei veganer Kosmetik noch erlaubt. Kosmetikfirmen dürfen zwar schon seit dem Jahr 2013 nicht mehr selbst Tierversuche durchführen. Sie dürfen aber ihren Produkten Stoffe beifügen, die zu anderen Zwecken an Tieren getestet wurden.

Die SINE-SINE Produkte: Bio und tierversuchsfrei

Wir von SINE-SINE sind der Meinung, dass Kosmetik tierleidfrei sein muss. Deshalb sind all unsere Produkte zu 100% bio und tierversuchsfrei. Wir setzen ganz auf die Kraft der Natur, denn synthetische und tierische Inhaltsstoffe können die Haut reizen, Allergien auslösen und krankmachend wirken. All unsere Produkte sind schonend zur Haut und können von dieser gut aufgenommen werden. Damit sind unsere Produkte auch für empfindliche Haut bestens geeignet. Das gilt sowohl für unsere Duschpeelings, unser Aloe Vera Gel und unser Zuckerpeeling, das wir Ihnen direkt in unseren Studios zum Kauf anbieten, als auch für unsere eigens hergestellte Zuckerpaste, die beim Sugaring zum Einsatz kommt. Setzen Sie bei Ihrer Hautpflege auf SINE-SINE, um nicht nur Ihrem Körper, sondern auch der Umwelt und den Tieren etwas Gutes zu tun!

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