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Schlaf dich schön: 5 Tipps für die Haare in der Nacht

Dass ausreichend Schlaf eine Wohltat für Körper und Seele ist, wissen wir alle. Nicht umsonst sprechen wir schließlich vom Schönheitsschlaf. Doch auch unsere Haare können von einer geruhsamen Nacht profitieren – mit der richtigen Pflege. Wir verraten, wie Sie Ihre Haare optimal auf die Nachtruhe vorbereiten und wie Sie dem gefürchteten Bad Hair Day am nächsten Tag endgültig ein Ende bereiten.

 Frau auf Bett mit offenen langen Haaren

Lange Haare während der Nachtruhe offen lassen? Bitte nicht! Das führt zu brüchigem, strapaziertem Haar.

Tipp 1: Nie mit nassen Haaren ins Bett

Nasse Haare sind deutlich empfindlicher als trockene. Darum ist dringend davon abzuraten, sich direkt nach dem Duschen mit der noch nassen Mähne ins Bettlaken einzukuscheln, da die Haare durch Reibung am Kissen brechen könnten. Föhnen Sie Ihre Haare stattdessen besser an. Gerade Frauen mit dünnem Haar sollten zudem bedenken, dass ihre Haare schneller nachfetten, was durch das nächtliche Hin- und Herwälzen noch begünstigt wird. Wer die abendliche Haarwäsche dennoch der am Morgen vorzieht, kann matten und kraftlosen Strähnen mit etwas Babypuder vorbeugen. Dieses wird einfach vor dem Zubettgehen im Ansatz verteilt.

Tipp 2: Der richtige Kissenbezug

Sie beachten sämtliche Pflegehinweise und klagen trotzdem über strapaziertes, gesplisstes Haar? Vielleicht liegt die Ursache an Ihrem Kopfkissen, denn schon das falsche Kissen kann Haarschäden begünstigen. Baumwoll- und auch Leinenbezüge sind eher rau und absorbieren zudem Feuchtigkeit. Die Haare sind am nächsten Morgen so nicht nur automatisch trockener, sondern auch deutlich beanspruchter, da sie durch das ständige Reiben an der Stoffoberfläche schneller brechen. Viel schonender ist ein glatter Seidenbezug, da die Haare in den feinen Fasern der Seide nicht hängen bleiben. Alternativ verhindert auch eine Schlafhaube aus Seide die Entstehung von Spliss und Haarbruch in der Nacht.

Tipp 3: Haare zusammenbinden

Lange Haare verknoten nachts schnell – da wird das Entwirren am nächsten Morgen oft zur aufwendigen Prozedur, die die Haare zusätzlich strapaziert. Um dem entgegen zu wirken, sollten Sie gerade lange Haare während Sie schlafen zusammenbinden. Das schont nicht nur die Haarstruktur, sondern verschafft Ihnen auch noch eine tolle Frisur am nächsten Tag. Binden Sie sich die Haare zu einem lockeren Dutt am Oberkopf zusammen, wenn Sie sich mehr Volumen und einen leichten Schwung wünschen. Flechten Sie sie zu Zöpfen, wenn Sie sich am nächsten Morgen über eine tolle Lockenmähne freuen wollen. 
Dabei gilt: Je mehr Zöpfe Sie flechten und je straffer Sie diese binden, desto kleiner und stärker werden auch Ihre Locken. Zwei große breite Zöpfe verschaffen Ihnen elegante Glamour-Wellen. Wenn Sie die Zöpfe lösen, sollten Sie diese lediglich mit den Fingern ein wenig entwirren und mit Volumen Haarspray fixieren. Bürsten nimmt Ihren Locken den Schwung. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie zum Zusammenbinden der Haare auf Haargummis mit Metall verzichten. Greifen Sie stattdessen eher zu Satin- oder Samtbändern. Diese sind besonders schonend und hinterlassen keine lästigen Knickstellen. 

Tipp 4: Haarpflege über Nacht einwirken lassen

Die meisten Haarkuren müssen nur wenige Minuten einwirken, ehe man Sie laut Packungsanweisung wieder ausspült. Aber was spricht eigentlich gegen eine tiefenwirksame Pflege in der Deluxe-Version? Massieren Sie die Kur dafür am besten vor dem Schlafengehen Strähne für Strähne in das handtuchtrockene Haar ein und erwärmen Sie dieses anschließend noch einmal mit dem Föhn. Durch die Wärme verstärken Sie die pflegende Wirkung zusätzlich. Lassen Sie die Maske über Nacht einwirken. Damit Ihr Kopfkissen geschützt ist, können Sie dieses mit einem weichen Microfaser-Handtuch abdecken. Das ist schonender zur Haarstruktur als herkömmliche Frottee-Handtücher. Spülen Sie Ihre Haare am nächsten Morgen gründlich aus und shampoonieren Sie das Haar am besten auch noch einmal ein, um auch die letzten Reste der Kur zu entfernen. Eine zusätzliche Spülung oder Conditioner benötigen Sie nun nicht mehr. 
Ähnlich können Sie übrigens auch mit Haarölen vorgehen. Kneten Sie reichhaltiges Argan- oder Kokosöl abends in die Spitzen und lassen Sie dieses über Nacht einwirken. Das versorgt trockenes, strapaziertes Haar mit einer Extraportion Feuchtigkeit. Das Haar sieht zwar vor dem Zubettgehen etwas fettig aus, saugt das Öl aber während Sie schlafen komplett auf, so dass Sie sich nach dem Aufwachen über geschmeidiges, glänzendes Haar freuen können.

Tipp 5: Mehr Volumen dank Trockenshampoo

Nicht alle Frauen haben morgens vor der Arbeit Lust, ihre Haare zu waschen, um für Frische und Volumen zu sorgen. Gerade bei einer langen Mähne kann diese Prozedur sehr aufwendig und zeitintensiv sein. Darum greifen viele beim morgendlichen Styling zu Trockenshampoo. Dabei können Sie dieses auch schon abends vor dem Schlafengehen anwenden. Gerade bei dünnem, schnell fettendem Haar kann es helfen, am Abend etwas Trockenshampoo aufzusprühen. Talg, der in der Nacht entsteht, wird dabei direkt aufgesaugt. Ein fettiger Ansatz und glanzlose Strähnen gehören so garantiert der Vergangenheit an!
Was sind Ihre Tipps für die Nachtpflege der Haare? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!

 

 

 

 

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