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Welcher Hauttyp bin ich? Pflegetipps für die verschiedenen Hauttypen

Trockene Haut, fettige Haut oder vielleicht doch eher Mischhaut? Viele Frauen verwenden jahrelang die falschen Pflegeprodukte, weil sie ihren Hauttyp nicht kennen. In der Folge haben sie dann nicht selten mit Hautproblemen wie Unreinheiten, trockenen und geröteten Stellen zu kämpfen. Nur wer seinen Hauttyp kennt, kann seine Pflegeprodukte optimal auf die besonderen Bedürfnisse der Haut abstimmen. Damit Ihnen das in Zukunft gelingt, stellen wir Ihnen die vier Hauttypen mitsamt ihren spezifischen Pflegebedürfnissen vor.

Hauttyp 1: Normale Haut

Als normale Haut gilt allgemeinhin das, was wir unter einem gesunden, ausgeglichenen Hautbild verstehen. Sie verfügt über eine glatte, ebenmäßige Struktur mit feinen Poren und praktisch keinen Unreinheiten. Normale Haut ist weder zu fettig noch zu trocken. Der Teint sieht frisch und rosig aus. Zudem reagiert normale Haut relativ unempfindlich auf Umwelteinflüsse wie Kälte und trockene Heizungsluft. Nur verhältnismäßig wenige Frauen haben das Glück, ein normaler Hauttyp zu sein. Meist trifft das auf jüngere Menschen zu, da sich die Haut mit zunehmendem Alter verändert.

Pflegetipps für normale Haut

Die Pflege normaler Haut ist sehr unkompliziert. Meist genügt es, die Haut morgens und abends mit einem milden Reinigungsmittel zu säubern und anschließend eine leichte Feuchtigkeitscreme aufzutragen. Das gewissenhafte Abschminken sollte aber auch bei normaler Haut nicht zu kurz kommen. Wer sein Make-up vor dem Zubettgehen nicht entfernt, riskiert nämlich, dass die Poren verstopfen und sich unschöne Hautunreinheiten wie Pickel und Mitesser bilden.

Hauttyp 2: Trockene Haut

Rund 30 Prozent der Bevölkerung neigen zu trockener Haut. Dabei treten vermehrt Rötungen und Schuppungen, teilweise begleitet von Juckreiz und Spannungsgefühlen auf. Trockene Haut wirkt oft matt, rau und uneben und reagiert besonders empfindlich auf äußere Einflüsse wie kalte Temperaturen und trockene Luft. Trockene Haut tritt häufig mit zunehmendem Alter auf und wird nicht selten von einer schnelleren Faltenbildung begleitet. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von trockener Haut. Diese sind:
-        Trockene fettarme Haut: Hier ist eine verminderte Talgproduktion die Ursache. Das ist meist genetisch bedingt.
-        Trockene feuchtigkeitsarme Haut: Dieser fehlt es an Wasserbindungsvermögen. Die natürliche Schutzbarriere der Haut funktioniert nicht mehr einwandfrei. In der Folge kann Feuchtigkeit entweichen, während Schadstoffe leichter in die Haut eindringen.
Eine professionelle Hautanalyse gibt Aufschluss darüber, ob Sie eher zu einer trockenen fettarmen oder einer trockenen feuchtigkeitsarmen Haut neigen. Das zu wissen ist wichtig, um die passenden Pflegeprodukte für den jeweiligen Hauttypen auszuwählen.

Pflegetipps für trockene Haut

Trockene Haut kann sehr unangenehm und mitunter sogar schmerzhaft sein. Eine entsprechend große Bedeutung sollten Sie der passenden Pflege zukommen lassen. Begehen Sie dabei jedoch nicht den Fehler, die Haut zu überpflegen, das schadet ihr nämlich mehr als dass es ihr nützt. Zu häufiges Waschen greift den natürlichen Säureschutzmantel der Haut an und entzieht dieser nur noch mehr Feuchtigkeit.
Beschränken Sie sich also auf die Gesichtsreinigung morgens und abends. Verwenden Sie dazu ausschließlich milde Reinigungsprodukte, die frei von aggressiven, alkoholhaltigen Inhaltsstoffen sind.  Achten Sie zudem darauf, sich nur mit lauwarmem Wasser zu waschen. Hohe Temperaturen lassen die Haut zusätzlich austrocknen. Tragen Sie anschließend eine reichhaltige, feuchtigkeitsspendende Gesichtspflege, zum Beispiel mit Hyaluronsäure und Glycerin, auf. Auch Sheabutter, Jojobaöl und Mandelöl sind eine wahre Wohltat für trockene, gestresste Haut. Vergessen Sie schließlich nicht, Ihre Haut von innen heraus mit genügend Flüssigkeit zu versorgen. Mindestens 1,5 Liter sollten Sie täglich an Wasser zu sich nehmen.

Hauttyp 3: Fettige Haut

Fettige Haut zeichnet sich durch eine übermäßige Talgproduktion aus, die das Hautbild schnell fettig und ölig erscheinen lässt. Davon ist insbesondere die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) betroffen. Fettige Haut neigt zu vermehrten Unreinheiten wie Pickeln und Mitessern. Meist sind die Poren vergrößert und dadurch gut sichtbar. Fettige Haut kann verschiedene Ursachen haben, ist aber meist hormonell bedingt. Gerade in der Pubertät, während der Schwangerschaft und in der Stillzeit, nach dem Absetzen der Anti-Babypille und kurz vor der Menstruation haben Frauen vermehrt mit fettiger Haut zu kämpfen. Aber auch eine schlechte Ernährung kann eine Überproduktion der Talgdrüsen bewirken. Achten Sie deshalb auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung.

Pflegetipps für fettige Haut

Die richtige Gesichtsreinigung ist bei fettiger Haut ausschlaggebend dafür, wie stark die Haut Talg produziert. Säubern Sie Ihre Haut morgens und abends mit einem milden Reinigungsschaum oder –gel. Das ist auch dann wichtig, wenn Sie kein Make-up tragen. Entgegen der weitläufigen Annahme, dass fettiger Haut Feuchtigkeit entzogen werden muss, sollten Sie im Anschluss nicht auf das Auftragen einer geeigneten Feuchtigkeitspflege verzichten. Nicht fettende, ölfreie Cremes und Hydro-Gele sind ideal. Einmal pro Woche angewendet kann auch ein mattierendes Peeling dabei helfen, die Haut porentief zu reinigen und der Entstehung neuer Unreinheiten wirksam vorzubeugen.

Hauttyp 4: Mischhaut

Mischhaut vereint die Eigenschaften der trockenen und der fettigen Haut. Während gerade die T-Zone zu einem öligen Glanz, vergrößerten Poren und Hautunreinheiten neigt, sind die Wangen eher trocken und rau. Von Mischhaut sind insbesondere junge Menschen betroffen. Dass die Haut an den Stellen schneller fettet, wo mehr Fett produzierende Talgdrüsen sitzen, ist ganz natürlich. Dennoch sollten Frauen mit einer Mischhaut bei der Gesichtspflege einige Dinge beachten.

Pflegetipps für Mischhaut

Erfreulicherweise gibt es im Handel zahlreiche Produkte, die auf die speziellen Bedürfnisse von Mischhaut ausgerichtet sind. Diese klären ölige Gesichtspartien, während sie trockene Stellen mit genügend Feuchtigkeit versorgen. Achten Sie bei der Wahl eines passenden Reinigungsprodukts darauf, dass dieses frei von aggressiven Inhaltsstoffen ist und nicht austrocknend wirkt. Mizellenwasser und milde Reinigungsgele mattieren die Haut sanft ohne sie zu reizen. Auch als Gesichtscreme genügt es in der Regel, ein leichtes Feuchtigkeitsgel speziell für Mischhaut aufzutragen. Nur wenn Sie extrem trockene Stellen im Gesicht haben, sollten Sie dort eine zweite, reichhaltigere Creme auftragen.

 

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