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Hautprobleme durch Schutzmaske? Wie man die Haut am besten schützt

Die Maskenpflicht für Deutschland steht. Seit dem 27. April sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu verpflichtet, beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Doch was unsere Mitmenschen schützt, kann unserer Haut mitunter schaden. Vielleicht haben auch Sie in letzter Zeit vermehrt mit Pickeln und Hautirritationen im Kinnbereich zu kämpfen. Wir verraten, woher das kommt und wie Sie dem entgegenwirken können.

Schutzmasken verringern das Infektionsrisiko

Wer eine Schutzmaske trägt, verringert das Risiko einer Ansteckung anderer Personen erheblich. Ein Mundschutz sorgt nämlich dafür, dass Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, nicht ungehindert an die Luft gelangen. Deshalb sollte man bei Hautproblemen nicht einfach auf die Gesichtsmaske verzichten. Es gibt auch andere Möglichkeiten, um seine Haut wirksam zu schützen, ohne seine Mitmenschen unnötig in Gefahr zu bringen.

Hautprobleme durch Schutzmaske: Das sind die Ursachen 

Ein Mund-Nasen-Schutz kann Spuren auf unserer Haut hinterlassen. Das gilt insbesondere für Personen, die ihre Schutzmasken über einen längeren Zeitraum hinweg tragen müssen, wie es bei medizinischem Personal der Fall ist. Verursacht werden Hautirritationen und –unreinheiten durch Druck und Feuchtigkeit.
Um einen optimalen Infektionsschutz zu gewährleisten, muss die Maske eng am Gesicht anliegen und Mund und Nase vollständig bedecken. Das kann Druckstellen erzeugen und die Haut reizen. Unser Gesicht ist es schlichtweg nicht gewohnt, ständig bedeckt zu sein. Da kann es gerade bei empfindlicher Haut schnell zu Reizungen und Rötungen kommen, insbesondere im Bereich von Nasenrücken, Nasenflügel und Wangen.  
Hinzu kommt, dass sich die feucht-warme Atemluft unter der Maske sammelt. Die Haut fängt dann an zu schwitzen, was den Reibungseffekt zusätzlich verstärkt. Außerdem weicht die Hornschicht der Haut durch die Feuchtigkeit auf und Keime können leichter eindringen. Wenn sich Fett, Schweiß, Schmutz und Make-up unter der Maske ansammeln, verstopfen die Poren und es kommt vermehrt zu Pickeln und anderen Hautunreinheiten.

So schützen Sie Ihre Haut vor Irritationen

Um Hautirritationen und –reizungen durch das Tragen einer Schutzmaske vorzubeugen, ist die richtige Passform von entscheidender Bedeutung. Tragen Sie nur Masken, die Ihnen gut passen und die nicht zu eng, aber auch nicht zu locker sitzen. Verzichten Sie beim privaten Gebrauch nach Möglichkeit auf synthetische Materialien und greifen Sie stattdessen zu Schutzmasken aus einem eng gewebten Baumwollstoff, denn der ist besonders schonend zur Haut. In einem früheren Blogartikel haben wir Ihnen bereits gezeigt, wie Sie Ihre DIY Atemschutzmaske einfach selber nähen. Es kann auch helfen, unterschiedliche Masken-Typen zu tragen. So entstehen Druck und Reibung nicht immer an den gleichen Stellen.
Cremes, die die Hautbarriere schützen, sollten jeden Morgen aufgetragen werden. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie dies mindestens eine halbe Stunde vor dem Anlegen der Schutzmaske tun, damit die Creme vollständig einziehen kann. Auch die Maske selbst sollte vor dem Aufsetzen nicht mehr feucht sein.
Wenn es die Situation zulässt und Sie dadurch niemanden gefährden, sollten Sie die Schutzmaske zwischendurch immer wieder absetzen, um Ihre Haut atmen zu lassen. Auch diese Zeit können Sie nutzen, um Ihr Gesicht noch einmal zu reinigen und einzucremen. Verwenden Sie dazu milde Produkte speziell für sensible Haut ohne Duftstoffe und andere reizende Substanzen.

So beugen Sie Hautproblemen beim Tragen einer Schutzmaske vor

Auch wenn Sie unter Pickeln und anderen Hautunreinheiten leiden, sollten Sie nun nicht einfach auf die Feuchtigkeitspflege verzichten. Wichtig ist, dass diese zu Ihrem Hauttyp passt. Nicht fettende, ölfreie Cremes und Hydro-Gele sind ideal. Auf Make-up sollten Sie beim Tragen einer Schutzmaske am besten ganz verzichten, denn das verstopft die Poren nur zusätzlich und verschmiert ohnehin nur unter dem Stoff. Legen Sie die Foundation also in nächster Zeit ruhig beiseite und kreieren Sie stattdessen lieber ein aufregendes Augen Make-up! Auf die Gesichtsreinigung sollten Sie aber auch dann nicht verzichten, wenn Sie ungeschminkt aus dem Haus gehen. Denn auch ohne Make-up sammelt sich im Laufe des Tages jede Menge Schmutz, Schweiß und Feuchtigkeit an. Waschen Sie Ihr Gesicht dazu mit lauwarmem, nicht zu heißem Wasser und verwenden Sie eine milde Reinigungslotion, die die Haut porentief reinigt und gleichzeitig sanft pflegt.
Natürlich sollte auch die Maske selbst regelmäßig gereinigt werden. Waschen Sie diese bei mindestens 60 Grad Celsius nach jedem Tragen mit Vollwaschmittel und lassen Sie die Maske vollständig trocknen, ehe Sie sie erneut aufsetzen. Achten Sie darauf, Ihre Hände vor dem Anlegen und Absetzen der Maske gründlich mit Seife zu waschen und nicht die Innenseite zu berühren. Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steht einem klaren, ebenmäßigen Hautbild auch in Zeiten von Corona nichts mehr im Wege!

SINE-SINE trägt Maske

Auch bei SINE-SINE tragen wir nun Schutzmasken. So garantieren wir maximale Sicherheit für Sie und uns während der Behandlung. Wenn Sie einen Termin zum Waxing oder Sugaring gemacht haben, möchten wir Sie bitten, bei Ihrem Besuch ebenfalls einen Mundschutz zu tragen. Falls Sie diesen zu Hause vergessen haben sollten, können Sie gegen ein Entgelt von 5 Euro eine Einwegschutzmaske bei uns erwerben. Wir freuen uns schon, Sie bald wieder im SINE-SINE Studio in Ihrer Nähe begrüßen zu dürfen!

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