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Milch, Zucker, Alkohol: Diese Lebensmittel sind Gift für schöne Haut

Die Haut ist das größte Organ unseres Körpers. Sie gibt uns wichtige Hinweise zu unserem Gesundheitszustand und verrät anhand von Unreinheiten, Rötungen oder Schwellungen, ob es uns gut geht oder nicht. Die Ursachen für ein schlechtes Hautbild sind vielseitig. Oft ist aber falsche Ernährung für Pickel, Augenringe und Co. verantwortlich. Wir verraten, welche Lebensmittel pures Gift für schöne Haut sind und Sie folglich besser nur in Maßen genießen oder sogar ganz von Ihrem Speiseplan streichen sollten.

Hautsünde Nummer 1: Milchprodukte

Immer mehr Menschen leiden an Laktoseintoleranz. Aber auch wenn Sie nicht von der Lebensmittelunverträglichkeit betroffen sind, kann übermäßiger Milchkonsum Ihnen schaden. Mit zunehmendem Alter fällt es dem Körper nämlich immer schwerer, den enthaltenen Milchzucker zu verarbeiten. So kann Laktoseintoleranz auch dann noch auftreten, wenn die Unverträglichkeit zu einem früheren Zeitpunkt bereits ausgeschlossen wurde. Wenn man dann weiter Milchzucker zu sich nimmt, kann das Entzündungen im Körper hervorrufen. Augenringe, Rötungen und Schwellungen im Augenbereich und Pickel am Kinn sind eindeutige Symptome dafür. Dieser Effekt wird durch die in der Milch enthaltenen Hormone, die die Talgdrüsenproduktion anregen, noch verstärkt. Wer einige Wochen lang auf den Verzehr von Milchprodukten verzichtet, kann im Selbsttest überprüfen, ob die Hautunreinheiten von übermäßigem Milchkonsum stammen. Am Markt gibt es mittlerweile eine Vielzahl schmackhafter Alternativen wie Soja-, Mandel- oder Hafermilch.

Hautsünde Nummer 2: Zucker

Dass Zucker schlecht für die Zähne ist, haben wir schon als kleines Kind gelernt. Aber auch für schöne Haut ist Zucker ein regelrechter Feind. Ein hoher Zuckerkonsum verlangsamt nämlich die Zellerneuerung und sorgt so dafür, dass die Haut schneller altert, matt und fahl aussieht. Hinzu kommen Hautunreinheiten und kleine Pusteln übers ganze Gesicht verteilt. Komplett auf Zucker zu verzichten fällt nicht leicht, ist aber ausgesprochen wirksam. Zucker versorgt den Körper nämlich im Gegensatz zu Milch mit keinerlei Nährstoffen; er stellt einfach nur eine Belastung dar. Gesunde Zuckeralternativen sind z.B. Honig und Agavendicksaft. Wer aufs Naschen nicht verzichten kann, sollte stattdessen zu gesunden Snacks greifen. Rohkoststreifen und Nüsse schmecken lecker und spenden viel Kraft und Energie.

Hautsünde Nummer 3: Gluten

Gluten ist in sämtlichen Teig- und Backwaren enthalten. Leider fällt es dem Körper nicht leicht, die Eiweißbestandteile zu verdauen, so dass dieser mit Entzündungsbildungen auf einen übermäßigen Glutenkonsum reagiert. Eine Glutenunverträglichkeit macht sich schon relativ schnell in Form von dunklen Flecken im Kinnbereich, aufgedunsenen, geröteten Wangen und vermehrten Hautunreinheiten bemerkbar. Ernährungswissenschaftler empfehlen nicht ohne Grund, ganz oder teilweise auf Gluten zu verzichten und das auch, wenn man nicht unter Zöliakie leidet. Gerade Produkte aus Weißmehl wie Brot, Nudeln und Pizza sorgen für ein unreines Hautbild. Zwar enthalten auch Vollkornprodukte Gluten; diese sind aber eindeutig die gesündere Variante.

Hautsünde Nummer 4: Salz

In vielen Haushalten erfolgt der Griff zum Salzstreuer schon fast automatisch. Oft wird nachgesalzen ohne vorher überhaupt das Gericht probiert zu haben. Dabei ist zu viel Salz schlecht für schöne Haut. Ein hoher Salzkonsum entzieht der Haut nämlich Wasser, was in der Folge zu verstopften Poren, Augenringen und trockener Haut führen kann. Einen Großteil unserer täglichen Salzdosis nehmen wir über verarbeitete Lebensmittel auf. Fertiggerichte, Chips, Wurst und Käse sollten wir darum zukünftig von unserem Speiseplan streichen. Auch beim Würzen gibt es durchaus Alternativen zu herkömmlichem Salz. Verschiedene Kräuter geben Geschmack und verleihen langweiligen Gerichten eine besondere, interessante Note.

Hautsünde Nummer 5: Alkohol

Wer von uns kennt das nicht? Nach einer schlaflosen Nacht mit den Freundinnen, bei der auch der ein oder andere Tropfen Alkohol im Spiel war, folgt am Morgen danach das böse Erwachen. Nicht nur der Kopf brummt– auch die Haut hat mit den Folgen der Partynacht zu kämpfen. Sie sieht matt und fahl aus und auch die ersten Pickel machen sich bemerkbar. Ab und an ein Glas Wein schadet nicht. Übertreiben sollten Sie es aber nicht, denn Alkohol ist neben seinen zahlreichen anderen negativen Effekten auch für schöne Haut pures Gift. Genau wie Salz entzieht Alkohol der Haut jede Menge Feuchtigkeit, was diese direkt älter scheinen lässt. Auch vergrößerte Poren, Rötungen und eine deutlich sich abzeichnende Nasolabialfalte sind typische Symptome für zu viel Alkohol. Wir empfehlen, ein paar Wochen komplett auf Alkohol zu verzichten, um herauszufinden, ob ein schlechtes Hautbild in direktem Zusammenhang zum Alkoholkonsum steht.


 

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