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Eingerissene Mundwinkel: Ursachen und SOS-Tipps

Eingerissene Mundwinkel sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch richtig schmerzhaft sein. Gerade jetzt im Winter haben wir oft mit trockenen Lippen zu kämpfen. Wenn wir nicht schnell handeln, kann das Problem im schlimmsten Fall sogar chronisch werden. Wir klären mögliche Ursachen von eingerissenen Mundwinkeln und verraten, wie gereizte Lippen schnell wieder abheilen.

Was sind eingerissene Mundwinkel?

Bei eingerissenen Mundwinkeln, auch Mundwinkelrhagaden oder Faulecken genannt, handelt es sich um schmerzhafte Entzündungen in den Mundwinkeln, die häufig im Zusammenhang mit Rötungen und Krusten auftreten. Da unsere Mundwinkel ständig im Einsatz sind, heilen eingerissene Mundwinkel ohne entsprechende Behandlung nur schwer ab. Bei jedem Lachen, Gähnen und auch beim Essen und Zähneputzen strapazieren wir die ohnehin schon dünne Lippenhaut, so dass diese einfach nicht zur Ruhe kommen kann.

Ursachen von eingerissenen Mundwinkeln

Die Ursachen für eingerissene Mundwinkel sind meist harmlos. So treten diese insbesondere im Winter auf, wenn klirrende Kälte und trockene Heizungsluft unsere empfindlichen Lippen strapazieren. Da passiert es nicht selten, dass die Mundwinkel einreißen.
Mitunter kann aber auch ein Nährstoffmangel für eingerissene Mundwinkel verantwortlich sein. Vor allem ein Mangel an Eisen, Vitamin B12 und C sowie Zink kann die Entstehung schmerzhafter Risse und Entzündungen in den Mundwinkeln begünstigen.
Seltener kommt es vor, dass eingerissene Mundwinkel als Begleiterscheinung von Krankheiten auftreten, z.B. bei Neurodermitis, Herpes und Diabetes mellitus. Wenn Sie lange oder häufig mit dem Problem zu kämpfen haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um gesundheitliche Beschwerden auszuschließen.

SOS-Tipps gegen eingerissene Mundwinkel

Wer akut unter eingerissenen Mundwinkeln leidet, kann das Problem meist schon mit ein paar einfachen Verhaltensweisen und Hausmitteln in den Griff bekommen. Wir haben die effektivsten SOS-Tipps für Sie zusammengefasst.

Tipp 1: Lippen nicht mit der Zunge befeuchten

Sind die Mundwinkel bereits eingerissen, tendieren viele Menschen dazu, immer wieder mit der Zunge darüber zu fahren, um die Wunde zu befeuchten und den Schmerz zu lindern. Genau das sollten Sie allerdings unbedingt vermeiden. In unserem Speichel befinden sich nämlich jede Menge Bakterien und Viren, die in den ohnehin schon angegriffenen Mundwinkeln den idealen Nährboden finden. Sie fördern die Entstehung schmerzhafter Entzündungen nur zusätzlich, weshalb man vom Befeuchten der Mundwinkel mit der Zunge dringend absehen sollte.

Tipp 2: Die richtige Lippenpflege

Um die Lippen mit der nötigen Feuchtigkeit zu versorgen, bietet sich ein spezieller Lippenpflegestift an. Dieser legt sich wie ein Schutzfilm auf die Haut und schützt spröde Winterlippen vor dem Austrocknen. Achten Sie beim Kauf auf fettreiche Substanzen wie pflanzliche Öle. Über Nacht können Sie eingerissene Mundwinkel zusätzlich mit einer Zinksalbe eincremen. Mit ihrer anti-entzündlichen Wirkung macht sie fiesen Bakterien und Viren schnell den Garaus.  

Tipp 3: Lippenmaske aus Honig

Eine tolle Lippenpflege gegen eingerissene Mundwinkel können Sie ganz einfach selbst herstellen. Mischen Sie dazu etwas Olivenöl mit Honig und tragen Sie die Paste auf Lippen und Mundwinkel auf. Der Honig entzieht mit seiner antiseptischen Wirkung den Bakterien den Nährboden und macht die Lippen mit seinen wertvollen pflegenden Eigenschaften wieder schön weich und geschmeidig.

Tipp 4: Auf ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung achten

Wie bereits erwähnt können auch ein Mangel an Eisen und Zink sowie eine unzureichende Vitaminversorgung eingerissene Mundwinkel auslösen. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, diese Nährstoffe in ihren täglichen Speiseplan zu integrieren, wenn Sie häufiger mit dem Problem zu kämpfen haben.
Eisen steckt vor allem in Rindfleisch, Lachs und Geflügel. Aber auch pflanzliche Nahrungsmittel wie Spinat, Linsen und Sojabohnen sind tolle Eisenlieferanten.
Zink ist in vielen tierischen Lebensmitteln enthalten, insbesondere in Austern, Leber und Rindfleisch. Veganer müssen aber nicht zwangsläufig zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, um ihren Zinkbedarf zu decken, denn auch in Haferflocken, Leinsamen und Kürbiskernen steckt richtig viel Zink.
Etwas anders verhält es sich mit Vitamin B12, denn dieses kommt besonders viel in Eiern, Fleisch und Innereien, Fisch und Käse vor. Schwangere und stillende Frauen haben einen noch höheren Vitamin B12-Bedarf. 
Wer einen Vitamin C-Mangel auf natürlichem Wege beseitigen will, sollte vermehrt zu frischem Obst und Gemüse wie Erdbeeren, Kiwi, Grünkohl, Brokkoli und Paprika greifen.

Tipp 5: Sehr würzige Speisen vermeiden

Sind die Mundwinkel bereits eingerissen, kann die falsche Ernährung das Problem noch verstärken. Insbesondere scharfe, saure und salzige Speisen reizen die Wunde zusätzlich und zögern den Heilungsprozess unnötig in die Länge. Auf Zitronen, Chili und Essig sollte man in dieser Zeit also besser verzichten.

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Karl Heinz Karius