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Die besten Lebensmittel gegen das Schwitzen

 

Mit dem Sommer kommen auch die hohen Temperaturen - und dabei geraten wir leicht ins Schwitzen. Neben grundlegender Körperhygiene und einem zuverlässigen Deo ist auch die richtige Ernährung entscheidend, um klebrigen Händen und unangenehmen Flecken Einhalt zu gebieten. Mit diesen sechs Lebensmitteln sagen Sie Schweißperlen adé!

Ursachen für Schwitzen

Hyperhidrose ist nur den wenigsten von uns ein Begriff, doch gerade in der warmen Jahreszeit quälen sich so manche mit diesem lästigen Problem herum: starkes Schwitzen. Die Ursachen für eine übermäßige Schweißproduktion sind vielfältig und können ganz unterschiedlich ausfallen. Neben Hitze und sportlicher Aktivität können auch Angstgefühle, hoher Blutdruck, eine Schilddrüsenüberfunktion oder hormonelle Veränderungen die Hyperhidrose begünstigen. Aus diesem Grund sollte unter Umständen auch ein Arzt konsultiert werden, um mögliche Krankheiten auszuschließen. Nicht zuletzt kann aber auch der Konsum bestimmter Lebensmittel zu feuchten Händen und den peinlichen Flecken im Achselbereich führen. Ungesundes Fast Food und künstlich gesüßte Fertigprodukte begünstigen nämlich nicht nur die Gewichtszunahme, sondern belasten den Körper zusätzlich mit Giftstoffen, die die Poren verstopfen und sich mit dem Schweiß vermischen, was den unangenehmen Geruch hervorruft. Auch stark riechende Nahrungsmittel wie Knoblauch und Zwiebeln verstärken diese strenge Duftnote noch. Welche Produkte Sie stattdessen zu sich nehmen sollten, um Hyperhidrose auf natürlichem Weg Einhalt zu gebieten, haben in diesem Blogbeitrag zusammengestellt:

1.   Zitronenwasser

Schon eine Scheibe Zitrone im Wasser kann wahre Wunder bewirken. Zitrusfrüchte sollen nämlich nicht nur den Stoffwechsel ankurbeln und den Körper entgiften, sondern auch eine kühlende und erfrischende Wirkung auf den Organismus haben. Gerade an heißen Sommertagen eignet sich Zitronenwasser als idealer Durstlöscher, da nicht nur der Wasserspeicher, sondern auch der Mineralstoffhaushalt wieder aufgefüllt wird. Beim Schwitzen verliert der Mensch nämlich neben Wasser auch wertvolle Mineralien und Salze. Auch wenn es noch so heiß sein sollte, empfiehlt es sich aber, das Wasser nicht eiskalt, sondern lieber lauwarm zu genießen, da der Körper das Getränk sonst aufzuwärmen versucht. Die Folge: Die Körpertemperatur steigt an, die Schweißproduktion wird angekurbelt.

2.   Joghurt

Nicht umsonst werden in Ländern, in denen es oft sehr warm ist, mit Vorliebe gesäuerte Milchprodukte konsumiert. Joghurt, Quark, Buttermilch und Co. haben eine thermische Wirkung, die eine hohe Körpertemperatur reguliert und so unangenehmen Schweißattacken wirksam vorbeugt. In Kombination mit leichter Kost, zum Beispiel in Form eines Rohkostsalats mit Joghurtdressing, schmecken diese besonders gut und belasten den Stoffwechsel nicht zusätzlich. Oder machen Sie es wie die Inder und gönnen Sie sich einen köstlichen Mango Lassi – erfrischend, kalorienarm und garantiert schweißhemmend! 

3.   Ingwer

Wir bleiben bei den Exoten, denn auch Ingwer unterdrückt, trotz seiner Schärfe, eine übermäßige Schweißproduktion. Dank seiner beruhigenden Wirkung ist dieser gerade in Stresssituationen ein wahres Wundermittel, um sich zu entspannen. Gleiches gilt übrigens für verschiedene Gewürze wie Zimt, Kardamom, Kurkuma und Koriander.

4.   Zink

Auch Zink sagt man nach, dass er im Kampf gegen Hyperhidrose wahre Wunder bewirkt. Durch starkes Schwitzen verliert der Körper bis zu 3 mg täglich von diesem wichtigen Spurenelement, was das Immunsystem schwächt und den Betroffenen anfälliger für Infekte macht. Darum sollte man darauf achten, verstärkt Lebensmittel zu konsumieren, die reich an Zink sind. Natürliche Zink-Lieferanten sind Linsen, Mais, Nüsse und Fleisch, besonders vom Truthahn. Auch zinkhaltige Nahrungsergänzungsmittel können helfen. Grundsätzlich ist es aber immer sinnvoll, die Einnahme derartiger Präparate zuvor mit seinem Hausarzt abzusprechen. 

5.   Pfefferminztee

Da der Körper auf den Genuss von eiskalten Getränken mit Wärmebildung reagiert, sollte man eher zu einer warmen Alternative greifen. Besonders gut eignet sich hier Pfefferminztee, der mit seinen ätherischen Ölen angenehm kühlend wirkt. Gerade im Sommer muss aufgrund des teils großen Wasserverlusts durch das Schwitzen darauf geachtet werden, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken. Pfefferminztee ist eine leckere Alternative zu Mineralwasser. Positiver Nebeneffekt: Der Schweiß riecht bei hoher Flüssigkeitszufuhr direkt viel weniger intensiv. 

6.   Salbei

Ob als Tee oder beim Kochen: Salbei ist mit seinen adstringierenden Stoffen als der Schweiß-Killer schlechthin bekannt und zeigt bei der inneren Anwendung seine austrocknenden Eigenschaften. Die enthaltenen ätherischen Öle hemmen nicht nur die Aktivität der Schweißdrüsen, sondern auch die Bildung geruchsfördernder Substanzen, die den unangenehmen Schweißgeruch hervorrufen. Wie so oft gilt auch hier: Als Getränk sollte der Salbeitee möglichst lauwarm und nicht eiskalt getrunken werden. Auch so sorgt er noch für einen tollen Frischekick. Doch aufgepasst: Die im Salbei enthaltenen Stoffe können bei übermäßigem und lang anhaltendem Konsum Nerven und Organe schädigen. Das Kraut sollte somit nicht in rauen Mengen konsumiert werden. Nichtsdestotrotz ist sicher: Eine Portion Saltimbocca schadet niemandem. Lassen Sie es sich also schmecken!

 

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