Blogdetail - Sine-Sine

DIY Atemschutzmaske: Mundschutz selber nähen

In der Coronakrise sind Atemschutzmasken so gefragt wie nie. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich einen Mundschutz mit wenigen Handgriffen einfach selber nähen.

Mundschutz ist Mangelware

Die Coronakrise stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Um sich und seine Mitmenschen zu schützen, tragen immer mehr Menschen einen Mundschutz. Dieser wird aber vor allem in medizinischen Einrichtungen, wo das Infektionsrisiko besonders hoch ist, gebraucht. Hier ist das Tragen von medizinischen Gesichtsmasken, besser noch von partikelfiltrierenden Halbmasken, obligatorisch.
Mit der Maskenpflicht, die in fast allen Bundesländern ab dem 27. April eingeführt wurde, sind nun alle Bürger dazu verpflichtet, beim Einkaufen und im ÖPNV eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Da Medizinischer Mund-Nasen-Schutz rar ist, greifen viele Leute vermehrt zu selbstgenähten Schutzmasken. Diese sind mittlerweile in vielen Onlineshops und im Einzelhandel erhältlich.
Einen Mundschutz kann man mit wenigen Handgriffen aber auch ganz einfach selber nähen. Das Beste daran: Wenn Sie Ihren Mundschutz selber nähen, können Sie diesen nach Lust und Laune in genau den Farben und Mustern gestalten, die Ihnen am besten gefallen. Dafür können Sie jeden dicht gewebten Baumwollstoff verwenden, der bei mindestens 60 °C waschbar ist, z.B. Kissenbezüge oder auch ein altes T-Shirt.

Wie sicher sind selbstgemachte Atemschutzmasken?

Dabei kommt berechtigterweise die Frage auf, wie sicher selbstgemachte Atemschutzmasken überhaupt sind. Dazu hat das Robert-Koch-Institut erläutert, dass durch das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung das Risiko einer Ansteckung anderer Personen verringert werden kann. Ein Mundschutz verhindert nämlich, dass Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, ungehindert an die Luft gelangen. So kann ein Mundschutz sinnvoll sein, wenn man bereits am Coronavirus erkrankt ist. Da nicht alle Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, auch Symptome zeigen, ist es darüber hinaus ratsam, vorsorglich eine Schutzmaske zu tragen, um seine Mitmenschen zu schützen.
Einen Schutz vor einer Ansteckung durch andere Personen bieten derartige Behelfsmasken jedoch nicht. Sie dienen vor allem dem Fremdschutz, entbinden allerdings auf keinen Fall von der Einhaltung der vorgegebenen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen. Darum müssen diese auch beim Tragen einer Schutzmaske unbedingt Beachtung finden.

DIY Anleitung: So nähen Sie Ihren Mundschutz selbst

Da der Bedarf an Schutzmasken durch die Einführung der Maskenpflicht enorm gestiegen ist und kaum gedeckt werden kann, stellen wir Ihnen eine kostenlose DIY Anleitung zur Verfügung, mit der Sie sich einen Mundschutz selber nähen können. Dieser ersetzt natürlich keine medizinische Gesichtsmaske, ist für den Privatgebrauch aber dennoch sehr nützlich.
Sie benötigen:
-        2 m Schrägband (1x 20 cm, 2x 90 cm)
-        20 cm Draht
-        eine Zange
-        ein Stück Baumwollstoff
-        Musselin als Einlage (19 x 17 cm)

Schritt 1:

Legen Sie zunächst den Baumwollstoff auf eine saubere, glatte Oberfläche, die Sie zuvor desinfiziert haben, und schneiden diesen auf die Maße 34 x 19 cm zurecht.

Schritt 2:

Legen Sie die Musselin-Einlage auf die Innenseite des Stoffs und klappen Sie diese in der Mitte um. Fixieren Sie die Seiten mit einer Stecknadel.

Schritt 3:

Im nächsten Schritt werden die Seiten vernäht. Das geht am besten mit einer Nähmaschine. Wenn Sie etwas Geduld und Fingerspitzengefühl mitbringen, können Sie die Maske aber auch mit der Hand vernähen. Setzen Sie zum Abschluss eine Fixiernaht am unteren Rand, wo der Stoffbruch ist.

Schritt 4:

Nähen Sie 20 cm Schrägband oben an die offene Kante der Maske an. Biegen Sie den unteren Teil vom Draht mithilfe der Zange in eine Schlaufe um, damit keine scharfen Kanten entstehen. Schieben Sie den Draht anschließend in den Tunnel am oberen Ende der Maske. Der Draht sorgt dafür, dass sich die Maske perfekt an Ihre Nase anpasst und diese sicher umschließt.

Schritt 5:

Im nächsten Schritt werden mit den Daumen zwei kleine Falten in die Maske geschlagen. Fixieren Sie das Ganze mit einem geraden Stich auf beiden Seiten.

Schritt 6:

Für die Befestigung der Maske nehmen Sie nun die 90 cm langen Schrägbandteile zur Hand. Schlagen Sie diese in der Mitte um und nähen Sie sie an den Seiten fest. Achten Sie hierbei darauf, die Nadel nicht auf den Draht zu setzen. Schon ist Ihr selbst genähter Mundschutz einsatzbereit. Sie können diese einfach hinter den Ohren zusammenbinden. 

Pflege und Reinigung

Selbst genähte Behelfsmasken aus Baumwollstoff sind wiederverwendbar. Damit sich keine Keime in der Maske ansammeln, sollten Sie diese nach jedem Einsatz, mindestens jedoch einmal täglich bei mindestens 60 °C waschen. Achten Sie beim Abnehmen darauf, die Innenseite der Maske nicht zu berühren und lagern Sie diese grundsätzlich an einem trockenen, sauberen Ort zwischen.

SINE-SINE trägt Maske

Wir von SINE-SINE freuen uns, Sie seit Mai wieder in unseren Waxing Studios begrüßen zu dürfen. Um uns und unsere Kunden bestmöglich zu schützen, tragen all unsere Mitarbeiter während der Arbeit einen Mundschutz. Zu Ihrer eigenen Sicherheit bitten wir Sie, beim Besuch in Ihrem SINE-SINE Studio ebenfalls eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Sollten Sie diese vergessen haben, stellen wir Ihnen gegen ein Entgelt von 5 Euro eine Einwegschutzmaske zur Verfügung. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

< zurück vor >

Neuste Artikel

Waxing selber machen: Mit diesen Tipps gelingt das Waxing Zuhause

Waxing kann ganz schön schmerzhaft sein, wenn man es nicht richtig macht. Wir geben Tipps, wie Ihnen das Waxing Zuhause trotzdem gelingt.

Was ist CBD? Wissenswertes rund um Cannabidiol

Kaum ein anderer pflanzlicher Stoff wird derzeit so gehypt wie Cannabidiol. Doch was kann CBD wirklich und ist das in Deutschland überhaupt legal?

Vegane Kosmetik: Schönheit ohne Tierleid

Vegan liegt voll im Trend, auch in der Kosmetikbranche. Wir verraten, was vegane Kosmetik ist und wie sie sich von Naturkosmetik unterscheidet.

Zurück zur Übersicht

ES GIBT KONSTELLATIONEN,
da müssen alle Beteiligten Haare lassen.

Karl Heinz Karius