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7 Lebensmittel, mit denen Sie Cellulite vorbeugen können

 Welche Frau träumt nicht von schönen straffen Beinen? Die Realität sieht meist aber leider anders aus. Der Grund dafür: Cellulite. Viele Frauen trauen sich aufgrund der lästigen Dellen an Bauch, Po und Oberschenkeln nicht, ihre Beine zu zeigen und verstecken diese stattdessen das ganze Jahr über unter langer Kleidung. Dabei geht es sogar den meisten von uns so. Mehr als 80% aller Frauen leiden unter Cellulite – manche mehr, manche weniger. Neben mangelnder Bewegung und hormonellen Faktoren ist oft auch falsche Ernährung verantwortlich für die unbeliebte Orangenhaut. Wir zeigen, welche Lebensmittel Sie unbedingt auf Ihren Speiseplan setzen sollten, wenn Sie Cellulite vorbeugen wollen.

 

Wie entsteht Cellulite?

Bei Cellulite handelt es sich um eine Bindegewebsschwäche, die sich durch unschöne Dellen auf der Haut bemerkbar macht. Zwar können auch Männer Cellulite bekommen, weitaus häufiger sind aber Frauen betroffen. Das liegt daran, dass die Hautstruktur von Frauen anders beschaffen ist als die der Männer. Bei Letzteren verlaufen die Bindegewebsstränge nämlich netzartig, während die von Frauen senkrecht angeordnet sind. Das begünstigt zusammen mit einem insgesamt höheren Körperfettanteil die Entstehung von Cellulite. Dehnungsstreifen treten besonders häufig auf, wenn sich die Haut innerhalb kurzer Zeit stark verändert. Das ist beispielsweise nach schneller Gewichtszunahme oder einer Schwangerschaft der Fall. Aber auch vor schlanken Frauen macht lästige Orangenhaut keinen Halt. Hier ist es wichtig, frühzeitig vorzubeugen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung lässt die Dellen zwar auch nicht über Nacht verschwinden, kann aber der Entstehung von Cellulite vorbeugen.

Auf diese Lebensmittel sollten Sie verzichten

Einfache Kohlenhydrate und Fette sind Gift für gesund aussehende, straffe Haut. Aus diesem Grund sollten Sie auf Lebensmittel, in denen große Mengen von industriell hergestelltem weißem Zucker enthalten sind, weitgehend verzichten. Das gilt auch für Softdrinks. Schon ein Glas zuckerhaltige Limonade am Tag kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken und die Entstehung von Cellulite begünstigen. Stilles Wasser und ungesüßte Tees helfen dem Körper stattdessen dabei, Schadstoffe auszuschwemmen und die Haut aufzupolstern. Wer aufs Naschen nicht verzichten kann, sollte beim Süßen zu Honig oder Ahornsirup greifen. Das schmeckt mindestens genauso gut, ist aber um ein Vielfaches gesünder! Ähnlich verhält es sich mit Weißbrot und Nudeln. Diese lassen den Insulinspiegel steigen und schwächen gleichzeitig das Bindegewebe. Vollkornprodukte sind eine tolle Alternative, die die Haut stärken und pflegen. 

 

Mit diesen Lebensmitteln können Sie Cellulite vorbeugen

Eier

Als Wunderwaffe im Kampf gegen Cellulite ist Kollagen bekannt. Bei diesem Strukturprotein handelt es sich um den Hauptbestandteil unseres Bindegewebes, das für Spannkraft und Elastizität verantwortlich ist. Für die Kollagenproduktion braucht der Körper Zink, das vor allem in Eiern enthalten ist. Auch Milchprodukte, mageres Rind-, Lamm- und Schweinefleisch sowie Linsen sind wertvolle Zinklieferanten.

Zitrusfrüchte

Bei der Bekämpfung von Dehnungsstreifen raten Experten insbesondere zum Verzehr von Zitrusfrüchten. Diese sind reich an Vitamin C, das den Körper vor freien Radikalen schützt und Giftstoffe bindet. Darüber hinaus sorgt es dafür, dass neue Kollagenfasern gebildet werden und das Bindegewebe so gekräftigt wird. Vitamin C ist in Zitrusfrüchten wie Orangen und Grapefruits enthalten. Aber auch Kiwi, Ananas und Paprika sind regelrechte Vitamin C-Bomben!

Avocado

Die Avocado ist hierzulande als ultimatives Super-Food zu ungeahnter Berühmtheit gelangt. Und nicht umsonst, denn auch gegen Cellulite hilft die kleine grüne Frucht. Das liegt an dem enthaltenen Kalium, das die Entwässerung des Körpers unterstützt und den Dellen an Po und Oberschenkeln so den Kampf ansagt. Aber aufgepasst: Avocados sind sehr kalorienreich, sollten also nur in Maßen verzehrt werden.

Knochenbrühe

Unser nächster Tipp ist nichts für Vegetarier, aber sehr wirksam. Es handelt sich um sogenannte „Bone broth“, das älteste Super-Food der Welt. Diese Suppen werden mit Tierknochen zubereitet, wahlweise vom Huhn oder vom Rind. Dabei sollte die Brühe mindestens drei Stunden lang köcheln, damit all die wertvollen Inhaltsstoffe der Knochen freigesetzt werden. Neben Magnesium und Kalzium bleibt so in der Suppe auch das hautstraffende Kollagen zurück. Die Suppe kann pur gelöffelt werden, ist aber auch eine tolle Basis für Soßen.

Lachs

Auch ungesättigte Fettsäuren zählen zu den Lebensmitteln, die Cellulite vorbeugen können. Diese versorgen die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit, fördern die Selbstheilung der Haut und schützen sie vor Bakterien. Diese gesunden Fettsäuren sind vor allem in Lachs enthalten, aber auch Olivenöl, Haselnüsse und Mandeln enthalten eine gute Portion davon.

Spinat

Spinat macht nicht nur stark, sondern auch schön. Das liegt an dem enthaltenen Vitamin A, das für die Bildung neuer Hautzellen verantwortlich ist und somit ein wertvolles Mittel im Kampf gegen Orangenhaut darstellt. Auch Süßkartoffeln, Aprikosen, Kürbis und Karotten sind reich an Vitamin A. Der Spinat hat diesen gegenüber aber den Vorteil, dass er zusätzlich über wertvolle Antioxidantien verfügt, die dazu in der Lage sind, den Blutzuckerspiegel zu senken.  

Leinsamen

Ein weiterer Grund, warum hauptsächlich Frauen an Cellulite leiden, ist das weibliche Hormon Östrogen, das wesentlich an der Entstehung der lästigen Dellen beteiligt ist. Abhilfe schaffen da Leinsamen. Diese enthalten nämlich eine große Portion Lignane. Dabei handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, der zu den sogenannten Phytoöstrogenen zählt und der Struktur der Östrogene stark ähnelt. So helfen Lignane dabei, den Östrogenspiegel stabil zu halten. Schon ein Teelöffel Leinsamen täglich reicht aus, um Cellulite wirksam vorzubeugen. Unters Müsli oder den Salat gemischt sind diese nicht nur gesund, sondern auch richtig lecker. Achten Sie aber darauf, nicht zu viele Leinsamen zu sich zu nehmen. In größeren Mengen wirken diese nämlich abführend.  

Auf welche Lebensmittel schwören Sie im Kampf gegen Cellulite? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!

 

 

 

 

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