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Body Positivity: Was wir von der Body Positivity Bewegung lernen können

Soziale Medien, Klatschzeitschriften, Film und Fernsehen – sie alle vermitteln uns das Bild vom perfekten Frauenkörper. Und der ist nun einmal schlank mit knackigen Rundungen genau an den richtigen Stellen. Dass nur ein Bruchteil der Bevölkerung wirklich so aussieht, ist ganz egal. Beim Anblick der Bilder, mit denen wir uns tagtäglich konfrontiert sehen, fällt es zunehmend schwerer, den eigenen Körper so zu akzeptieren, wie er ist. Doch damit ist es jetzt Schluss. Bereits seit ein paar Jahren setzen sich Frauen in den USA bereits dafür ein, dass ein Körper, der nicht dem vermeintlichen Idealbild entspricht, nicht direkt als Makel abgewertet wird. Diese Body Positivity Bewegung schwappt nun auch allmählich nach Deutschland über.

Body Shaming

Wenn wir durch unseren Instagram-Feed scrollen, springen uns haufenweise grätenschlanke Frauen mit Modelmaßen entgegen, die fröhlich lächelnd vor ihrem Avocado-Toast oder der Smoothie Bowl posieren. Healthy Living ist in – und macht uns sofort ein schlechtes Gewissen, wenn wir den Abend lieber mit Schoki auf der Couch verbringen als im Fitnessstudio. Dass unsere Mitmenschen oft keinen Hehl daraus machen, dass ihnen ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen missfallen, macht die Situation nicht gerade besser. Das sogenannte Body Shaming, bei dem Menschen aufgrund ihres Körpers erniedrigt werden, trifft insbesondere Übergewichtige. Aber auch sehr dünne Menschen und allgemein Personen, die „irgendwie anders“ aussehen, sind davon betroffen. Während sich noch vor einigen Jahren vor allem Frauen unter Druck gesetzt gefühlt haben, werden heutzutage auch immer mehr Männer Opfer von Body Shaming. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das gängige Schönheitsideal allgegenwärtig ist und uns ständig vorgelebt wird.
Das beginnt bei den Modekampagnen und Werbeplakaten, die fast ausschließlich Frauen mit Modelmaßen und durchtrainierte Männer mit Sixpack zeigen. Klatschzeitschriften, die den Artikel über Promi-Frauen mit ganz normalen Körpern im Urlaub als „Der nackte Beach Horror“ betiteln, machen die Situation nicht gerade besser. Und auch wenn bei Germany’s Next Topmodel ein immer noch sehr schlankes Mädchen beim Anblick ihrer noch dünneren Konkurrentin Komplexe bekommt, trägt das nicht dazu bei, dass wir uns in unserem furchtbar durchschnittlichen Körper besser fühlen. Das Problem beginnt aber eigentlich schon viel früher, nämlich in unserer Kindheit. Denken Sie nur einmal an die Prinzessinnen aus den Disney-Filmen oder die Barbiepuppen, mit denen Sie früher gespielt haben. Sie alle verfügen über perfekt geformte Körper, von denen die Durchschnittsfrau nur träumen kann. Wir finden: Das muss ein Ende haben. Und damit sind wir zum Glück nicht alleine.

Body Positivity: Selbstliebe statt Hass

Speckrollen, Cellulite, Akne oder auch Körperbehaarung – all das sind Merkmale, für die sich niemand schämen sollte. Jeder Körper ist schön und darum darf auch jeder sich selbst lieben, genau so, wie er oder sie ist. Das ist das Motto der Body Positivity Bewegung. Ausgerechnet der Social Media-Kanal Instagram, der in hohem Maße auf visuellen Eindrücken basiert und eine vermeintlich perfekte Welt inszeniert, dient nun als bevorzugte Plattform für die Body Positivity Bewegung. Was man dort neuerdings zu sehen bekommt, sind vorzugsweise „echte Körper“.
Da wird der ohnehin schon perfekte Körper nicht noch künstlich mit Photoshop verändert. Da stehen selbstbewusste und mutige Frauen zu ihrem perfekt imperfekten Körper und zu ihren vermeintlichen Makeln. Die Message dahinter: Frauen und Männer sollen realisieren, dass ihr Körper nicht schlechter ist als der anderer Menschen. Die eigenen Makel feiern und zu seinen Schwachstellen stehen – das ist das Credo der Body Positivity Bewegung. Dabei fungieren nicht länger 90-60-90 Models mit der blonden Traummähne als Schönheitsideal. Im Fokus steht nun die Vielseitigkeit und Unterschiedlichkeit der Menschen.

Jeder Mensch ist schön

Sich selbst und seinen Körper zu lieben anstatt sich von gängigen Schönheitsidealen blenden zu lassen, ist ein durchweg edler Gedanke. Auch wir sind der Meinung, dass jeder Mensch sich so wohl fühlen sollte, wie er ist. Wenn das nur nicht so schwierig wäre. Ewig Selbstliebe predigen ist einfach – das Prinzip auch wirklich zu verinnerlichen aber leider nicht. Bis man beim Blick in den Spiegel mit einem zufriedenen Lächeln den eigenen Körper betrachtet, können Monate, wenn nicht sogar Jahre vergehen. Das ist ein langwieriger Prozess, der nicht von heute auf morgen vollzogen ist. Die Body Positivity Bewegung hat es sich zum Ziel gesetzt, dem allgegenwärtigen Körperwahn den Kampf anzusagen. Das Problem dabei: Wer ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen, kleine Fältchen und Orangenhaut nicht zelebriert, läuft in Gefahr, sofort als Anti-Feministin verschrien zu werden.
Doch widerspricht das nicht eigentlich dem Grundgedanken von Body Positivity, die Vielseitigkeit zu schätzen? Menschen neigen dazu, sich ständig vergleichen zu wollen. Unser Tipp: Hören Sie nicht auf die Meinung anderer, sondern auf sich selbst. Wenn Sie sich nun einmal in hohen Schuhen, mit Make-up und glatt rasierten Beinen wohler fühlen, dann ist das auch vollkommen in Ordnung. Diesen Frauen helfen wir gerne mit unseren Methoden schonender Haarentfernung dabei, sich in ihrer Haut wohl zu fühlen. Und auch wenn Sie in der Bikinizone auf Natürlichkeit stehen, enthaaren wir Ihnen selbstverständlich die Achseln, wenn Sie das wünschen. Bei SINE-SINE ist jeder Mensch willkommen. Denn wir sind der Meinung, dass jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise schön ist!

Pixabay.com© StockSnap(CC0 Creative Commons)

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